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Apple Pie mit Zimt und Vanille

8:00 Uhr, 24. November 2016

American Pie: Ein Thanksgiving-Dessert, das spielend zum Seelenfutter taugt.

Zum Apfelkuchen pflegen die Amerikaner eine innige Beziehung. Im vergangenen Jahrhundert wurde er zu einem Symbol ihres Nationalstolzes. «For Mom and apple pie» war eine oft gehörte Antwort amerikanischer Soldaten, als sie gefragt wurden, warum sie in den 2. Weltkrieg zögen. Und die Redewendung «as American as apple pie» bezeichnet schlichtweg etwas typisch Amerikanisches.

Kein Wunder also, dass der gedeckte Kuchen als klassisches Dessert zum Thanksgiving-Fest serviert wird. Wir haben auch einen gebacken.

Besonders daran ist, dass die Äpfel zwischen den Teigdeckeln im eigenen Dampf gegart werden, was die süss-saure Füllung mit Vanille und Zimt sehr saftig macht.

Am besten isst man den Apple Pie lauwarm mit einer Kugel Vanilleglace oder geschlagenem Rahm – bestes Seelenfutter aus Übersee!

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Rosenkohlsalat mit Speck

8:00 Uhr, 23. November 2016

Eine überraschende Thanksgiving-Beilage aus Wintergemüse. Und Speck.

Wer Rosenkohl nicht mag, dem seien zwei Dinge gesagt: Erstens könnt ihr euch bei den Habsburgern beschweren, denn sie fingen im 16. Jahrhundert an, das Wintergemüse auf dem Gebiet des heutigen Belgiens zu züchten (weshalb die Kohlsorte im Englischen «Brussels sprout» heisst).

Und zweitens: Never give up! Rosenkohl schmeckt je nach Zubereitungsart sehr unterschiedlich. Es braucht etwas Arbeit, um ihn zu rüsten, aber er wird zarter im Geschmack und knackiger in der Konsistenz, als wenn er im Ganzen bis zur Unkenntlichkeit weich gekocht wird.

Wie hier in diesem Salat, den wir mit Schalotten und Speck zubereitet haben (everything tastes better with bacon!). Serviert an einem pikanten Dijon-Curry-Dressing, ist das unsere Variante einer Thanksgiving-Beilage, die sich auch gut als Begleiter eines Sonntagsbratens machen würde.

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Thanksgiving-Sandwich mit Trute und Cranberries

8:00 Uhr, 22. November 2016

Eine Danksagung an die Natur: Wir feiern das Erntedankfest Thanksgiving.

In den USA steht diese Woche ein grosses Fest an. Am vierten Donnerstag im November feiern die Amerikaner mit Familie und Freunden das Erntedankfest Thanksgiving, in dessen Mittelpunkt ein üppiges Abendessen steht.

Unangefochtener Star des Dinners ist ein gefüllter Truthahn, begleitet von einer reichen Auswahl an Beilagen, welche die Natur im Spätherbst hergibt. Natürlich darf auch ein Dessert nicht fehlen.

Wir haben den Blick über den Atlantik gerichtet und uns von diesen Köstlichkeiten inspirieren lassen, um unser eigenes Festessen zusammenzustellen. Dabei herausgekommen sind nicht immer Gerichte, die der Tradition folgen – die aber ganz bestimmt eine grosse Portion Thanksgiving besitzen.

Für unser erstes Rezept haben wir den Turkey in handliche Form gebracht. Nicht das Geflügel wird gefüllt, sondern das Fleisch dient als Füllung für ein saftiges Sandwich mit gebackenem Kürbis und süsslicher Cranberry-Mayonnaise.

Der Hefeteig wurde zweimal gehen gelassen, was das selbstgebackene Brot ausgesprochen luftig und knusprig macht. Und wir haben dem Teig eine klassische Thanksgiving-Zutat beigemengt: Süsskartoffeln.

Jetzt noch die passende Musik streamen, dann reinbeissen und geniessen :-)

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