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Erdnuss-Zimt-Nougat

8:00 Uhr, 06. Dezember 2016

Heute kommt der Samichlaus und wir könnten wetten, er bringt unter anderem Erdnüsse mit. Bloss, was fängt man mit ihnen an?

Natürlich kann man Erdnüsse einfach so essen, und wir wollen dem Samichlaus auch keinesfalls zu nahe treten, aber ein bisschen langweilig ist das schon, oder?

Also haben wir in der Blogküche den Samichlaussack geleert und uns überlegt, wie die Erdnüsse süss veredelt werden können.

Hmmm – natürlich mit Nougat!

Die Erdnüsse werden geschält und geröstet und unter eine Masse aus caramelisiertem Zucker, geschlagenem Eiweiss, Zimt, Akazienhonig und etwas Orangenblütenwasser gemischt.

Ausgekühlt und in Rechtecke geschnitten, ergibt das weisse, weiche Nougatstücke mit orientalischer Note.

Wir sind sicher, auch der Samichlaus fände daran seinen Gefallen.

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Muhallabia

8:00 Uhr, 12. Mai 2016

Eintauchen in den Orient: Ein cremiger Reispudding mit Rosenwasser aus dem Nahen Osten.

Dieser Pudding verbindet die süssen Aromen des Orients auf simple und schmackhafte Art. Er wird aus Reismehl und Milch hergestellt und mit Rosenwasser aromatisiert.

Zur cremigen Konsistenz des Muhallabia gesellen sich gehackte Pistazien, für einen bunten Abschluss sorgen getrocknete Rosenblätter.

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Bint al Sahn

8:00 Uhr, 11. Mai 2016

Die Tochter des Tellers: Ein honigsüsser Brotkuchen aus dem Jemen.

Bint al Sahn ist ein traditionelles jemenitisches Gericht, das gerne im grossen Familienkreis oder an besonderen Anlässen serviert wird. Der Name bedeutet im Arabischen soviel wie Die Tochter des Tellers. Obwohl es sich dabei um eine Süssspeise handelt, wird sie klassisch als Zwischengang eines Mittagessens gegessen.

Der Brotkuchen besteht aus mehreren Schichten Teig, der grosszügig mit flüssiger Butter bestrichen, mit Schwarzkümmel bestreut und gebacken wird. Zum Schluss wird er mit Honig vergoldet. Nach jemenitischer Tradition spiegelt die Qualität des Honigs den Status der Gäste. Dies nur so als kleiner Wink mit dem Zaunpfahl.

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Halawet el jibn

8:00 Uhr, 10. Mai 2016

Orientalische Desserts: Wir beschäftigen uns diese Woche mit der süssen Seite des Morgenlandes.

Spätestens seit dem grossen Erfolg des Starkochs Yotam Ottolenghi ist die orientalische Küche im Westen angekommen. Die vom Israeli geführten Londoner Restaurants sind stets ausgebucht und seine Kochbücher verkaufen sich wie warme Weggli. Wir sind ebenso begeistert von der farbenfrohen und würzigen Küche aus 1000 und einer Nacht. Kein Wunder, war sie in diesem Blog schon öfters ein Thema.

Diese Woche kümmern wir uns nun ausschliesslich um Desserts aus dem Orient, der uns auch diesbezüglich reich beschenkt. Den Anfang macht eine beliebte Süssspeise aus Syrien: Halawet el jibn. Für diese süssen Käseröllchen wird ein Mozzarella-Griess-Teig mit Milchpudding gefüllt und mit Zuckersirup beträufelt.

Im Original verwendet man Akkawi, ein Salzlakenkäse, der ursprünglich aus Palästina stammt. Es funktioniert aber auch mit Mozzarella bestens. Die Füllung nennt sich Astha-Creme, wir haben den Pudding nachgekocht, man kann ihn offenbar auch beim Türken um die Ecke kaufen.

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Getränkter Griesskuchen Revani

8:00 Uhr, 30. April 2015

Begeisterndes Backwerk: Ein süsser Schatz aus dem osmanischen Reich.

Dieser Zitronenkuchen aus Griessteig, den wir in Istanbul entdeckt haben, wird nach dem Backen mit selbstgemachtem Sirup übergossen, was ihn unwiderstehlich saftig macht. Anschliessend garnieren wir den Kuchen mit Pistazien und Kokosraspeln und schneiden ihn in Rauten.

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