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Rosenkohlsalat mit Speck

8:00 Uhr, 23. November 2016

Eine überraschende Thanksgiving-Beilage aus Wintergemüse. Und Speck.

Wer Rosenkohl nicht mag, dem seien zwei Dinge gesagt: Erstens könnt ihr euch bei den Habsburgern beschweren, denn sie fingen im 16. Jahrhundert an, das Wintergemüse auf dem Gebiet des heutigen Belgiens zu züchten (weshalb die Kohlsorte im Englischen «Brussels sprout» heisst).

Und zweitens: Never give up! Rosenkohl schmeckt je nach Zubereitungsart sehr unterschiedlich. Es braucht etwas Arbeit, um ihn zu rüsten, aber er wird zarter im Geschmack und knackiger in der Konsistenz, als wenn er im Ganzen bis zur Unkenntlichkeit weich gekocht wird.

Wie hier in diesem Salat, den wir mit Schalotten und Speck zubereitet haben (everything tastes better with bacon!). Serviert an einem pikanten Dijon-Curry-Dressing, ist das unsere Variante einer Thanksgiving-Beilage, die sich auch gut als Begleiter eines Sonntagsbratens machen würde.

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Bacon Explosion

16:00 Uhr, 20. Juni 2016

Wir haben eine Bombe für den Grill gebastelt. Eine Speckbombe mit flüssigen Kern aus Käse.

Für das Bloggertreffen auf dem Gurten haben wir uns etwas besonderes einfallen lassen und ein Rezept für eine Bacon Explosion (auch Bacon Bomb genannt) mitgebracht.

Eine Speckbombe? Ja. Bacon makes everything better. Auch Fleisch. Das sagten sich vor einigen Jahren Jason Day und Aaron Chronister, nachdem sie auf Twitter herausgefordert worden waren, die Mutter aller Speckrezepte zu entwickeln. Die Jungs aus Kansas City kreierten in der Folge auf ihrem Blog eine Supersize-Wurst, die bald einmal viral ging und heute einen BBQ-Kultstatus erreicht hat. Hier nun das Rezept für eine Version mit Swissness.

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Geschmorter Fenchel mit Speck

8:00 Uhr, 19. Mai 2016

Saftiger Speck und süss-saurer Fenchel: So geht Fleisch mit Gemüse.

Wir haben Schweinsbrust (Haut nicht wegschneiden!) mit Zitronensaft, Sojasauce und Honig mariniert. Die Haut eingeschnitten. Das Fleisch auf ein Bett aus Fenchelscheiben gelegt. Mit Weisswein und Fond angegossen. Und ab in den Ofen damit, bis der Speck eine goldbraune Kruste erhält.

Food Waste? Nicht mit uns. Aus der Zitronenschale und dem Fenchelgrün wird zusammen mit Kräutern eine Gremolata zubereitet, die dem Gericht einen zusätzlichen Kick gibt.

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Club Sandwich

8:00 Uhr, 04. Mai 2016

Willkommen im Klub! Ein saftiger Sandwich-Klassiker im Toast.

Das Club Sandwich stammt aus den USA. Die Legende besagt, dass es im ausgehenden 19. Jahrhundert in einem New Yorker Spielklub erfunden wurde, weshalb es oftmals den Namen des amerikanischen Staates als Zusatz trägt.

Das New York Club Sandwich also, ist ein dreieckiger Dreifachdecker, es besteht aus drei Lagen Toast. Gefüllt wird es hauptsächlich mit Poulet, Salat, Speck und Mayonnaise. Unsere Variante enthält zusätzlich Avocado und Spiegeleier.

Das ergibt einen knusprigen Snack mit saftiger Füllung, zu dem ganz gerne Pommes Chips gegessen werden. Go for it!

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Morchel-Terrine mit Sülze

8:00 Uhr, 05. April 2016

Die Morchel ist ein Pilz von umwerfendem Geschmack. Und das Beste daran: Er wächst schon im Frühling.

Schon kurz nach der Schneeschmelze sind findige Pilzsammler unterwegs, um in Wäldern und Auen nach den ersten Prachtstücken der Morchella esculenta Ausschau zu halten. Wer diese Geduld nicht aufbringt, so wie wir, kann sich die frischen Morcheln jetzt auch kaufen. Getrocknet sind die Pilze erfreulicherweise das ganze Jahr über erhältlich.

Ganz billig ist der Spass allerdings nicht, das Angebot ist begrenzt. Das komplexe, süsslich-erdige Aroma der Morcheln macht das aber schnell wieder wett. Es verleiht weissem wie rotem Fleisch, Gemüse (Spargeln!) und Rahmsaucen eine tiefe Würze, die ihresgleichen sucht.

Wir haben zunächst in Grossmutters Rezeptbuch geblättert und hatten dann die Idee, eine Fleischterrine selber zu machen. Mit in Sherry eingelegten Morcheln. Und Sülze. Wie sich das gehört. Ziemlich altmodisch, aber fein!

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Speckstaub auf Honig-Senf-Glace

8:00 Uhr, 18. Februar 2016

Speck und Senf sind gute Freunde. Auch im Dessert.

Nachdem wir gestern bereits etwas unkonventionell unterwegs waren, wirds heute noch ein wenig wilder. Wenn nicht sogar specktakulär.

Wir haben nämlich eine Joghurtglace mit Honig kreiert.

Kleiner Scherz. Das ist zwar fein, haut einen aber noch nicht vom Sockel.

Nein, wir haben die Glace zusätzlich mit grobkörnigem Senf aromatisiert. Und mit pulverisiertem Speck bestreut.

Es ist nichts übriggeblieben.

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Speck-Konfitüre Bacon Jam

8:00 Uhr, 17. Februar 2016

Eine Aromabombe im Glas: Wir köcheln Konfitüre. Ja, mit Speck.

Auf den ersten Blick mag ein Rezept für Speck-Marmelade etwas befremdend wirken, spätestens nach dem ersten Bissen sind aber alle Zweifel verflogen.

Denn die Konfi besitzt alles, was dieser Planet an Aromen zu bieten hat. Sie schmeckt leicht säuerlich, etwas scharf und zuckersüss. Und natürlich herzhaft salzig durch den gebratenen Speck.

Dass Sriracha, Ahornsirup und Whisky mit von der Partie sind, versteht sich von selbst. Handelt es sich doch dabei um drei Lieblingszutaten dieses Blogs.

Der Bacon Jam peppt eigentlich jedes Gericht – verzeiht den Ausdruck – saumässig auf: grilliertes Gemüse, eine Käseplatte, Rühreier, Crostini oder einfach ein saftiges Steak.

Gut, man kann die Speck-Konfitüre natürlich auch einfach so auslöffeln ;-)

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Gebackener marinierter Speck

8:00 Uhr, 16. Februar 2016

Speck ist mehr als verarbeitetes Schweinefleisch. Speck ist eine Religion. Und wir sind gläubig.

Er ist uns heilig, der Speck. Das mit Fett durchzogene Fleisch des Schweinebauchs, gepökelt und geräuchert. Magisch der Moment, wenn die rot-weiss gestreiften Tranchen in der Pfanne zischen und knacken. Der Geruch, den er in der Küche verströmt. Das krachende Geräusch beim ersten Bissen. Die knusprige Konsistenz und der würzige Geschmack. All das macht uns selig.

Und wir sind nicht die einzigen. Es gibt Lufterfrischer, Zahnpasta und Kondome mit Speckaroma, Badetücher und Tannenbaumschmuck mit Speckmotiven. Und ja, es existiert sogar eine Speck-Kirche: die United Church of Bacon.

Na gut, man kann es auch übertreiben. Wir wollen euch diese Woche ganz einfach drei Speckrezepte vorstellen, bei denen einem das Wasser im Mund zusammenläuft.

Den Anfang macht ein Speck am Stück, den wir mit Knoblauch, Aprikosenkonfi, dunklem Bier und Fenchelsamen marinieren und im Ofen langsam backen. Den warmen Speck servieren wir schlicht mit Salat und Brot.

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Apéroschnecken mit Speck und Roquefort

8:00 Uhr, 19. Januar 2016

Das blaue Wunder: Wir kochen diese Woche Gerichte mit edlem Schimmelkäse.

Wenn etwas von Schimmel durchdrungen ist, gilt das in der Regel nicht gerade als gutes Zeichen. Anders beim Blauschimmelkäse: Erst der bekömmliche, blau-grüne Edelschimmel schenkt ihm sein unverkennbares Aroma.

Zig Sorten gibt es davon in ganz Europa, von Finnland (Aura) über Irland (Cashel Blue) bis hin zur Schweiz (Castello Blue), und überall trägt er einen anderen Namen. Gleich bleibt aber immer sein würziger Geschmack, der wunderbar mit Süssem harmoniert (Geheimtipp: Feigensenf!).

Für unser erstes Rezept haben wir den französischen Schafskäse Roquefort verwendet, benannt nach einem kleinen Dorf im Süden des Landes.

Wir haben Schnecken aus Hefeteig gebacken, die mit dem Käse, Speck und Apfelwürfeln gefüllt werden. Passt als Apérogebäck bestens zu einem Glas Weisswein. Santé!

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Schweinsfilet mit Speck und Honig

8:00 Uhr, 22. Dezember 2015

Macht hoch die Tür des Backofens: Der Hauptgang unseres Weihnachtsmenüs.

Rosa gebratenes Schweinsfilet, ummantelt von knusprigen Specktranchen. Und dazwischen eine süsslich-pikante Sauce aus Honig, Sriracha und Senf. Klingt für uns nach einem famosen Fleischgericht. Und ihr so?

Praktisch nebenbei, dass die Beilage aus goldenen Thymiankartoffeln auch gleich im Ofen mitgebacken werden kann.

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Petersilienwurzel-Linsen-Salat

8:00 Uhr, 17. November 2015

Würziges Wintergemüse: Wir kochen diese Woche mit der Petersilienwurzel.

Die heimische Pflanze ist eine Verwandte der Petersilie. Ihre gelbweissen Wurzeln haben einen intensiven, erdig-süsslichen Geschmack, ähnlich dem Knollensellerie. Sie werden deshalb oft zum Aromatisieren von Suppen verwendet.

Aber nicht mit uns – wir wollen ihr eine grössere Bühne bieten. Also haben wir die Petersilienwurzel fürs erste Rezept in dünne Scheiben geschnitten und gebraten. Die Gemüsechips bereichern zusammen mit Speck und Majoran einen Salat aus Belugalinsen an Senf-Balsamico-Dressing.

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Wildschwein-Pfeffer selber machen

8:00 Uhr, 22. Oktober 2015

Wildschweinragout in seiner geschmackvollsten Form.

Wenn ich in der Herbstsaison Landbeizen besuche, bestelle ich wenn möglich Wildpfeffer. Die Kombination von mürbem Fleisch und würziger Sauce ist nicht nur meine liebste Zubereitungsart von Wildfleisch, auch esse ich das Gericht nie zuhause.

Meine Kollegin Anja hat mich nun aber mit diesem Rezept überzeugt, dass die Zubereitung gar nicht so aufwendig ist. Klar, das Beizen des Fleischs im Rotweinsud mit Gewürzen, Gemüse und Kräutern braucht seine Zeit. Aber das Wildschweinvoressen wandelt sich im Kühlschrank ja wie von selbst zum Guten.

Was beim Servieren auf keinen Fall vergessen gehen darf: ein Pilz-Speck-Topping! Und natürlich Spätzli.

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