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Erdnuss-Zimt-Nougat

8:00 Uhr, 06. Dezember 2016

Heute kommt der Samichlaus und wir könnten wetten, er bringt unter anderem Erdnüsse mit. Bloss, was fängt man mit ihnen an?

Natürlich kann man Erdnüsse einfach so essen, und wir wollen dem Samichlaus auch keinesfalls zu nahe treten, aber ein bisschen langweilig ist das schon, oder?

Also haben wir in der Blogküche den Samichlaussack geleert und uns überlegt, wie die Erdnüsse süss veredelt werden können.

Hmmm – natürlich mit Nougat!

Die Erdnüsse werden geschält und geröstet und unter eine Masse aus caramelisiertem Zucker, geschlagenem Eiweiss, Zimt, Akazienhonig und etwas Orangenblütenwasser gemischt.

Ausgekühlt und in Rechtecke geschnitten, ergibt das weisse, weiche Nougatstücke mit orientalischer Note.

Wir sind sicher, auch der Samichlaus fände daran seinen Gefallen.

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Orientalisches Poulet-Pilaw

8:00 Uhr, 29. November 2016

One Pots: Alles aus einem Topf, schnell und einfach.

Das Prinzip ist nicht neu: Man nehme einen Topf, gebe verschiedene Zutaten hinein und lasse den Rest die Hitze erledigen. Unsere Grossmütter hätten es Eintopf genannt. Dennoch löste die US-amerikanische Fernsehköchin Martha Stewart 2013 mit ihrem Rezept für One Pan Pasta einen regelrechten Hype aus.

Der Unterschied liegt vor allem in der Zubereitungszeit: Während es sich bei herkömmlichen Eintöpfen meist um Schmorgerichte handelt, die lange vor sich hin köcheln müssen, stehen One Pots viel schneller auf dem Tisch.

Da wir leider auch nicht immer über alle Zeit der Welt verfügen, haben wir in der Blogküche nun ebenfalls Rezepte ausgetüftelt, die der One-Pot-Methode folgen.

Heute servieren wir euch ein Pilaw aus dem Ofen. Das orientalische Reisgericht wird mit Datteln zubereitet, was ihm eine leichte Süsse verleiht. Hinzu kommen Kichererbsen, Safran und marinierte Poulet-Minifilets – alles aus einem Topf und in 20 Minuten gar.

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Muhallabia

8:00 Uhr, 12. Mai 2016

Eintauchen in den Orient: Ein cremiger Reispudding mit Rosenwasser aus dem Nahen Osten.

Dieser Pudding verbindet die süssen Aromen des Orients auf simple und schmackhafte Art. Er wird aus Reismehl und Milch hergestellt und mit Rosenwasser aromatisiert.

Zur cremigen Konsistenz des Muhallabia gesellen sich gehackte Pistazien, für einen bunten Abschluss sorgen getrocknete Rosenblätter.

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Bint al Sahn

8:00 Uhr, 11. Mai 2016

Die Tochter des Tellers: Ein honigsüsser Brotkuchen aus dem Jemen.

Bint al Sahn ist ein traditionelles jemenitisches Gericht, das gerne im grossen Familienkreis oder an besonderen Anlässen serviert wird. Der Name bedeutet im Arabischen soviel wie Die Tochter des Tellers. Obwohl es sich dabei um eine Süssspeise handelt, wird sie klassisch als Zwischengang eines Mittagessens gegessen.

Der Brotkuchen besteht aus mehreren Schichten Teig, der grosszügig mit flüssiger Butter bestrichen, mit Schwarzkümmel bestreut und gebacken wird. Zum Schluss wird er mit Honig vergoldet. Nach jemenitischer Tradition spiegelt die Qualität des Honigs den Status der Gäste. Dies nur so als kleiner Wink mit dem Zaunpfahl.

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Halawet el jibn

8:00 Uhr, 10. Mai 2016

Orientalische Desserts: Wir beschäftigen uns diese Woche mit der süssen Seite des Morgenlandes.

Spätestens seit dem grossen Erfolg des Starkochs Yotam Ottolenghi ist die orientalische Küche im Westen angekommen. Die vom Israeli geführten Londoner Restaurants sind stets ausgebucht und seine Kochbücher verkaufen sich wie warme Weggli. Wir sind ebenso begeistert von der farbenfrohen und würzigen Küche aus 1000 und einer Nacht. Kein Wunder, war sie in diesem Blog schon öfters ein Thema.

Diese Woche kümmern wir uns nun ausschliesslich um Desserts aus dem Orient, der uns auch diesbezüglich reich beschenkt. Den Anfang macht eine beliebte Süssspeise aus Syrien: Halawet el jibn. Für diese süssen Käseröllchen wird ein Mozzarella-Griess-Teig mit Milchpudding gefüllt und mit Zuckersirup beträufelt.

Im Original verwendet man Akkawi, ein Salzlakenkäse, der ursprünglich aus Palästina stammt. Es funktioniert aber auch mit Mozzarella bestens. Die Füllung nennt sich Astha-Creme, wir haben den Pudding nachgekocht, man kann ihn offenbar auch beim Türken um die Ecke kaufen.

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Gebackene Kichererbsen

8:00 Uhr, 30. März 2016

Knabberei aus Kichererbsen: Ein knuspriger Snack zum Bier.

Die Kichererbse kommt ursprünglich aus Anatolien. Und von dort, aus der Provinz Çorum, stammt eine Spezialität namens Leblebi, die in der ganzen Türkei beliebt ist. Die Knabberei aus Kichererbsen wird traditionell in Feuerasche geröstet, wie dieses aufschlussreiche Video zeigt.

Da wir unsere Blogküche ungern in Brand setzen, haben wir uns gefragt, ob wir die Leblebi nicht auch im Ofen gebacken kriegen. Dazu haben wir ganz einfach Kichererbsen aus der Dose mit Olivenöl, Kräutern und Gewürzen vermengt.

Entstanden ist eine knackige Alternative zu ungesunden Chips oder langweiligen Erdnüssen.

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Hummus mit drei Aromen

8:00 Uhr, 29. März 2016

Die Kichererbse ist weit gereist und hat überall Spuren hinterlassen. Wir stellen euch drei Rezepte vor, die auch hierzulande ankommen.

Verbreitet ist die Hülsenfrucht vor allem im Mittelmeerraum, auf dem indischen Subkontinent und im Orient. Und jeder Ort kennt seine ganz eigenen Zubereitungen mit den leicht nussig schmeckenden Samen. Kichererbsen kocht man in Madrid zu einem Eintopf mit Fleisch und Gemüse (Cocido madrileño) oder formt sie in Bangladesh zu süssen Kugeln (Laddu). Ihr Mehl wird in Genua zu Fladen gebacken (Farinata), im Libanon und in Pakistan frittiert (Falafel bzw. Pakora).

Roh sind die Samen der alten Nutzpflanze ungeniessbar, sogar giftig. Kichererbsen müssen über Nacht in Wasser eingelegt und dann zwei Stunden lang gekocht werden. Es gibt sie aber auch schon vorgekocht zu kaufen.

Eine der bekanntesten Zubereitungen mit der Cicer arietinum ist der Hummus, jene würzige Paste von geschmeidiger Konsistenz, die im gesamten Nahen Osten auf den Tisch kommt. Das Wort des Gerichts bedeutet auf Arabisch schlicht Kichererbse.

Da wir im Frühling etwas Farbe und Aromen ins Spiel bringen wollten, haben wir den Hummus auf drei verschiedene Arten aufgepeppt. Einmal erdig-rot mit Rande. Einmal erfrischend mit Basilikum und Limette. Und schliesslich süsslich-scharf mit Chili und Honig.

Langt zu, es ist genug für alle da.

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Lammpita mit Oliven

8:00 Uhr, 05. November 2015

Ein Fladenbrot, vollgepackt mit orientalischen Genüssen.

Anstatt den nächstbesten Dönerladen aufzusuchen, bereiten wir unseren Kebab heute gleich selbst zu.

Lammhackfleisch wird mit Oliven und Kreuzkümmel gewürzt und mit roten Zwiebeln, Minze und Knoblauchjoghurt in knusprige Pitas gefüllt. Fast Food vom Feinsten!

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Buchweizensalat mit Halloumi

8:00 Uhr, 22. Juli 2015

Ein sommerlicher Salat, verfeinert mit gebratenen Halloumiwürfeln.

Diese kleine Mahlzeit ist eine perfekte Erfrischung für heisse Tage. Der orientalisch inspirierte Salat mit Zitronen-Minze-Dressing erfrischt und überrascht durch seine Aromenvielfalt – Rauchmandeln und schwarze Oliven tragen ihren Teil dazu bei.

Die bunte Speise ist übrigens glutenfrei, da es sich beim Buchweizen um ein Pseudogetreide handelt. Liebe Allergiker, ihr dürft also auch zulangen!

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Getränkter Griesskuchen Revani

8:00 Uhr, 30. April 2015

Begeisterndes Backwerk: Ein süsser Schatz aus dem osmanischen Reich.

Dieser Zitronenkuchen aus Griessteig, den wir in Istanbul entdeckt haben, wird nach dem Backen mit selbstgemachtem Sirup übergossen, was ihn unwiderstehlich saftig macht. Anschliessend garnieren wir den Kuchen mit Pistazien und Kokosraspeln und schneiden ihn in Rauten.

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Köfte mit Bulgur und Joghurt-Dip

9:00 Uhr, 29. April 2015

Bällchen vom Bosporus: Heute gibts hausgemachte Köfte aus Hackfleisch.

Köfte sind in der gesamten türkischen Küche beliebt und es gibt sie in unzähligen Varianten. Unsere Version der Hackbällchen funktioniert mit Rind- oder Lammfleisch, gewürzt wird unter anderem mit Kreuzkümmel.

Für die Beilage haben wir Bulgur gewählt, ein Grundnahrungsmittel aus Weizen, das wir mit Paprikapaste und Petersilie zubereiten. Als erfrischendes Element dient ein Schälchen Joghurt mit pikanter Note.

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Simit Sesam-Kringel

8:00 Uhr, 28. April 2015

Trouvaillen aus Istanbul: Wir sind in die türkische Metropole gereist und haben euch diese Woche drei Rezepte mitgebracht.

Wer schon mal durch die Strassen Istanbuls streifte, dem sind sie bestimmt aufgefallen: Kleine, rote Wagen, in denen Händler in der ganzen Stadt brezelartige Backwaren feilbieten.

Dabei handelt es sich um Simit, ein Gebäck aus Hefeteig, das zu jeder Tageszeit gegessen wird. Traditionell serviert man es mit Schafskäse, Oliven und Schwarztee.

Bevor die Teigkringel in den Ofen kommen, werden sie in Traubensirup (Pekmez) gewendet und mit Schwarzkümmel- und Sesamsamen bestreut. Wer keinen Pekmez findet, kann auf ein verklopftes Ei ausweichen und die Simit damit bestreichen.

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