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Mango-Charlotte

8:00 Uhr, 28. Dezember 2016

Wir verabschieden das Jahr mit einem lauten Knall und zünden eine Dessertbombe.

Schon bald kommt wieder der Januar, jene Zeit also, in der das schlechte Gewissen an uns nagt und wir uns zu möglichst kalorienarmem Essen durchringen.

Glücklicherweise ist es aber noch nicht ganz so weit. Zuerst kommt ja noch der Silvester! Und für das Jahresende haben wir uns eine fette Süssspeise einfallen lassen, eine Dessertbombe sondergleichen.

Die Charlotte ist ein Klassiker, der etwas in Vergessenheit geraten ist. Schade eigentlich, denn das Dessert aus Biskuit und Creme ist Hingucker und Festschmaus zugleich. Zumal wir die Biskuitschnecken und die Quarkcreme mit Mangopüree veredelt haben.

Also, haut noch mal richtig rein, man weiss ja nie, was das neue Jahr so alles mit sich bringt.

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Apple Pie mit Zimt und Vanille

8:00 Uhr, 24. November 2016

American Pie: Ein Thanksgiving-Dessert, das spielend zum Seelenfutter taugt.

Zum Apfelkuchen pflegen die Amerikaner eine innige Beziehung. Im vergangenen Jahrhundert wurde er zu einem Symbol ihres Nationalstolzes. «For Mom and apple pie» war eine oft gehörte Antwort amerikanischer Soldaten, als sie gefragt wurden, warum sie in den 2. Weltkrieg zögen. Und die Redewendung «as American as apple pie» bezeichnet schlichtweg etwas typisch Amerikanisches.

Kein Wunder also, dass der gedeckte Kuchen als klassisches Dessert zum Thanksgiving-Fest serviert wird. Wir haben auch einen gebacken.

Besonders daran ist, dass die Äpfel zwischen den Teigdeckeln im eigenen Dampf gegart werden, was die süss-saure Füllung mit Vanille und Zimt sehr saftig macht.

Am besten isst man den Apple Pie lauwarm mit einer Kugel Vanilleglace oder geschlagenem Rahm – bestes Seelenfutter aus Übersee!

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Traubensaft-Apfel-Schokoladencake

8:00 Uhr, 20. Oktober 2016

Schokoladenkuchen geht immer. Zumal dieser hier mit einer Finesse daherkommt.

Für unser letztes Rezept zum Stoff der Weinlese haben wir etwas Süsses zubereitet – einen Schokoladencake, dessen heimlicher Held Traubensaft ist.

Wir haben den süssen Traubenmost gleich zweimal verwendet. Zuerst als Sud für die Äpfel, welche im Teig versenkt werden. Sie bringen fruchtige Abwechslung in den Kuchen und sorgen dafür, dass das Auge ebenfalls mitisst.

Der Traubensaft-Sud wird dann eingekocht und über den gebackenen Cake geträufelt. Das verschafft ihm nicht nur zusätzliche Feuchtigkeit, die leichte Säure des Sirups harmoniert auch wunderbar mit der dunklen Schokolade.

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Mohn-Gugelhopf

8:00 Uhr, 05. Oktober 2016

Der deutsche Kuchen-Klassiker in Gugelhopf-Form.

In unseren Nachbarländern Deutschland und Österreich gehört der Mohnkuchen seit langer Zeit zu den beliebtesten Backwerken, ebenso in Tschechien und Polen. Kein Wunder, denn die aromatischen Mohnsamen verleihen dem Kuchen einen ganz besonderen Geschmack.

Indem wir einen hellen und (mit dem Mohn) einen dunklen Quark-Rührteig zubereiten und beide abwechslungsweise in die Form füllen, ergibt sich ein schönes Muster.

Je nach Region sieht ein Mohnkuchen ganz anders aus: Er wird zu Stollen oder Schnecken geformt, als Blechkuchen oder in der Springform gebacken. Wir haben uns bei dieser Variante für eine Gugelhopf-Form entschieden.

Schmeckt vorzüglich als Dessert und erfreut als Mitbringsel zum Zvieri mit einer Tasse Kaffee.

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Nidelkuchen

8:00 Uhr, 22. September 2016

Butter, Milch und Doppelrahm: In diesem süssen Schweizer Klassiker steckt ganz viel Gutes von der Kuh.

Der Gâteau à la crème ist eine Spezialität aus dem malerischen Freiburger Städtchen Murten. Das Backwerk wurde 1931 von Ernst Aebersold in der gleichnamigen Bäckerei erfunden, die noch heute existiert. Sie gilt als Pilgerstätte für Schleckmäuler, welche aus der ganzen Schweiz anreisen.

Dem Nidelkuchen dient ein Hefeteig als Basis, sein Geheimnis ist der Belag aus Doppelrahm und Zucker. Eine Schweizer Spezialität, in der wertvolle Erzeugnisse der Kuh verarbeitet werden.

Das goldgelbe Gebäck kann als Dessert serviert werden, gerne isst man es auch zum Apéro mit einem Glas Weisswein aus der Region. Am besten mit Blick auf den Murtensee :-)

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Johannisbeer-Clafoutis

8:00 Uhr, 08. September 2016

Doppelte Freude: Auflauf und Kuchen in einer fruchtigen Süssspeise vereint.

Johannisbeer-Clafoutis

Der Clafoutis stammt aus Frankreichs Backstuben und wird traditionell mit Kirschen zubereitet. Dabei handelt es sich um einen Kuchen aus Crêpe-Teig, der zu einer Art Auflauf wird.

Für unsere Beeren-Variante haben wir Johannisbeeren verwendet und den Teig mit Crème fraîche und Vanillepaste ergänzt. Bevor der Clafoutis in den Ofen wandert, wird er noch mit Mandelblättchen bestreut.

Dazu eine Kugel Vanilleglace, und fertig ist der goldbraune Gaumenschmaus.

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Zitronen-Beeren-Gugelhopf

8:00 Uhr, 28. Juli 2016

Beerenstarkes Backwerk: Ein Gugelhopf für den Sommer.

Heidelbeeren, Johannisbeeren und Himbeeren – sie stecken in diesem Gugelhopf, der aus einem Teig mit Joghurt und Mandeln gebacken wird.

Da wir von Beeren nicht genug kriegen können, haben wir die Zitronenglasur gleich auch noch damit verziert. Und die Borretsch-Blüten verschaffen dem Kuchen endgültig eine sommerliche Ausstrahlung.

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Kirschen-Brownie

8:00 Uhr, 30. Juni 2016

Nur einer, dafür ganz gross: Schokoladen-Brownie mit Kirschen und Mandeln.

Kirschkerne enthalten dasselbe Öl wie Bittermandeln. Dies macht man sich bei Maraschino-Kirschen zunutze, indem man sie unreif in einem Likör aus Saft, Kernen und Blättern der Kirsche einlegt. Dadurch erhalten sie ihr unvergleichliches Marzipanaroma.

Es macht also durchaus Sinn, Kirschen mit Mandeln zu kombinieren. So wie wir in diesem Brownie. Und zu Schokolade passt das Steinobst sowieso. Man denke nur an die Schwarzwälder Kirschtorte.

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Erdbeer-Rhabarber-Cake

8:00 Uhr, 02. Juni 2016

Ein süss-saurer Kuchen mit Baiserhaube.

Selbstverständlich darf ein Rezept aus der Backstube in einer Erdbeerstrecke nicht fehlen. Dem sind wir nachgekommen und haben einen Cake ausgetüftelt.

Auf einem buttrigen Zitronenteig werden Erdbeeren mit Rhabarber kombiniert. Die beiden sind dicke Freunde und ergänzen sich geschmacklich hervorragend. Gekrönt wird der Kuchen von einer knusprigen Meringuage.

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Kokos-Creme-Kuchen

8:00 Uhr, 20. April 2016

Eine Torte zum Träumen, zubereitet mit frischer Kokosnuss.

Es kommt nicht alle Tage vor, dass wir in der Blogküche Schraubenzieher und Hammer aus der Werkzeugkiste holen. Aber wir haben es heute mit einer besonders harten Nuss zu tun. Um an ihren Saft zu kommen, schlagen wir zwei Löcher in die Augen der Kokosnuss. Klingt brutal, bereitet ihr aber unseres Wissens keine grösseren Schmerzen.

Aus Kokoswasser und Fruchtfleisch wird zusammen mit Crème fraîche und Limette eine traumhafte Masse hergestellt, die wir auf blindgebackenen Mürbeteig verteilen und kühl stellen. Der Sommer kann kommen!

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Knuspriger Spinatkuchen mit Spiegelei

8:00 Uhr, 24. März 2016

Hier hüpft der Hase: Ein Osternest aus dem Ofen.

Ins gemachte Nest aus Filoteig, Spinat und Ricotta-Guss schlagen wir vier Eier und backen den Kuchen knusprig.

Das sieht originell aus, schmeckt würzig und passt hervorragend auf die Ostertafel. Damit wünschen wir euch feine Festtage.

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Zitronengras-Kokos-Cake

8:00 Uhr, 25. Februar 2016

Ein Kuchen, der den Geschmack der Tropen in sich vereint.

Wer mal was anderes backen will, als den guten alten Zitronencake, für den haben wir vielleicht genau das Richtige.

Denn dieser Cake enthält anstelle von Zitrone fein gehacktes Zitronengras, was ihm ein dezenteres Zitrusaroma verleiht. Um die exotische Note noch zu verstärken, haben wir den Teig mit Kokosraspeln ergänzt.

Und die Glasur mit Frischkäse ist auch nicht ohne ;-)

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