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Nuss-Rhomben mit Kaffeefüllung

8:00 Uhr, 14. Dezember 2016

Alle Jahre wieder: die Weihnachtsbäckerei! Heuer gibts süsse kleine Sandwiches.

Die Zeit ist reif, in der Weihnachtsbackstube den Ofen anzuwerfen. Wer auf der Suche nach neuen Guetzli-Rezepten ist und gerne Kaffee trinkt, dem könnte dieses Gebäck ganz gut gefallen.

Wir haben einen Teig mit gemahlenen Haselnüssen und Kardamom hergestellt, der nach dem Backen eine mürbe und leicht knusprige Konsistenz hat.

Die Füllung mit der argentinischen Milchkonfi Dulce de leche und Espresso sowie das Bestäuben mit Kakaopulver macht aus den Guetsli eine Art internationalen Cappuccino zum Essen – Kaffee und Kardamom sind eine beliebte Kombination in Nordafrika.

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Weisse Schokoladen-Cookies

8:00 Uhr, 10. November 2016

Frisch aus dem Ofen: Grosse Guetsli, knusprig gebacken mit weisser Schokolade.

Chocolate Chip Cookies, grosse Guetsli mit Schokoladenstückchen, sind ein Klassiker aus den Backstuben der USA. Traditionell werden sie mit Milchschokolade zubereitet, wir haben eine Variante mit weisser Schokolade kreiert.

Dazu wird ein Teig mit viel Butter und noch mehr Zucker hergestellt, in den die gehackte Schokolade kommt. Eine Prise Salz und etwas Zitrone verstärken das caramelartige Aroma, das im Ofen entsteht, und sorgen für zusätzliche Geschmacksnoten.

Sehr praktisch: Die Teigkugeln, welche sich beim Backen von alleine zu Cookies formen, kann man ohne Weiteres einfrieren. So hat man immer ofenfrisches Gebäck zur Hand, falls jemand spontan vorbeikommt und Lust auf Süsses hat. Oder auch einfach für sich selbst. Für den gemütlichen Abend vor dem Fernseher.

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Pinienkern-Frischkäse-Tarte mit Brombeeren

8:00 Uhr, 27. Oktober 2016

Ein Cheesecake mit mediterraner Note.

Für diese Frischkäse-Tarte haben wir einen Boden aus gerösteten Pinienkernen und Schoggiguetsli hergestellt. Darauf kommt eine Masse aus Frischkäse und Quark, veredelt mit Orange, Vanille und Tannenhonig.

Und als wäre das nicht schon genug, bestücken wir den Quarkkuchen noch mit marinierten Brombeeren.

Voll fett – ein Dessert zum Träumen ;-)

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Pinienkern-Guetsli

8:00 Uhr, 25. Oktober 2016

Es dauert eine halbe Ewigkeit, bis Pinienkerne im Regal stehen. Umso mehr geniessen wir es, mit ihnen zu kochen.

Die Pinie gehört zum Mittelmeer wie das Wasser und die Sonne. Die knorrigen Äste der Pinus Pinea und ihre hellgrünen Nadeln spenden Schatten und verströmen diesen angenehmen Geruch, der an Ferien erinnert. Und die Zapfen der Kiefer enthalten Samen, welche unter dem Namen Pinienkerne Salate, Pestos und Gebäcke bereichern.

Doch bis sie das tun, vergeht eine halbe Ewigkeit. 20 Jahre braucht der Baum, bis er überhaupt Zapfen ausbildet, drei weitere, bis sie reif sind.

Was folgt, ist abenteuerliche Handarbeit. Wenn der Winter anbricht, klettern Pflücker mit Steigeisen und langen Stöcken in die Kronen, um die Zapfen vom Baum zu schlagen. Bei kleineren Pinien geht das auch vom Boden aus.

Dann werden sie getrocknet, bis sie sich öffnen und die Samen freigeben, welche schliesslich noch geschält und gewaschen werden müssen. Erst dann erhält man Pinienkerne so, wie wir sie kennen: elfenbeinfarbig und mit dem unverkennbaren süsslich-nussigen Aroma. Kein Wunder, kosten 100 g davon über sieben Franken.

Der Preis ist es uns aber wert, denn mit Pinienkernen lässt sich so mancher Leckerbissen zubereiten. Wie zum Beispiel diese einfachen Guetsli in Kugelform, mit Mandelteig und Zitrone gebacken. Schmeckt wie Sommerferien und Weihnachten zusammen.

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Zitronen-Mohn-Flan

8:00 Uhr, 04. Oktober 2016

Gefährlich gut: Aufgeweckte Rezepte mit den Samen des Schlafmohns.

Wie es bei Giftpflanzen so oft der Fall ist, besitzt auch der Schlafmohn eine magische Anziehungskraft. Seine grossen, weissen bis violetten Blüten wirken verführerisch. Doch der Schein trügt: Das Mohngewächs hat viele Menschen ins Elend geführt und seinetwegen wurden bereits mehrere Kriege ausgetragen. Der Grund: Dessen Milchsaft ist in getrockneter Form nichts Geringeres als Opium.

Die Samen des Schlafmohns hingegen sind in vernünftigen Mengen gesundheitlich unbedenklich. Zum Glück! Auf sie möchten wir in der Blogküche nämlich auf gar keinen Fall verzichten. Deren charakteristischer, nussiger Geschmack veredelt so manche Süssspeise. Drei davon stellen wir euch diese Woche vor.

Zunächst haben wir eine cremige Eierspeise mit Zitrone und Mohnsamen zubereitet. Der Flan wird im Ofen pochiert, zergeht auf der Zunge und zerbröselte Guetsli sorgen für die knusprige Komponente.

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Hafer-Kirschen-Guetsli

8:00 Uhr, 28. Juni 2016

Verlockende Steinfrucht mit Stiel: Wir kosten diese Woche von den Kirschen in Nachbars Garten.

Kirschen gibt es viele. Es gibt Traubenkirschen, Lorbeerkirschen, Kornellkirschen, Tollkirschen und Sauerkirschen. Die Kirsche aber, mit der wir diese Woche süsse Träume bereiten, ist eine kultivierte Form der wilden Vogelkirsche, die im Allgemeinen als Süsskirsche bezeichnet wird.

Im Besonderen trägt sie dann Namen wie Valeska, Grolls Schwarze, Dolleseppler, Grosse Prinzessin, Hans Hamm oder Adlerkirsche von Bärtschi. Klingt vielversprechend und schmeckt auch so.

Zunächst haben wir sie in getrockneter Form verwendet. Und zwar für selbstgemachte Guetsli mit Haferflocken und Vanille. Schliesslich schmecken Guetsli im Sommer mindestens so gut wie zu Weihnachten.

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Cheesecake New York Style

8:00 Uhr, 11. Februar 2016

Ein Klassiker aus den Backstuben New Yorks: der Quarkkuchen.

Der Quarkkuchen aus dem Big Apple, der zu Amerikas süssen Lieblingen zählt, ist eine Sünde, die teuflisch gut schmeckt. Denn der Quark ist in Wahrheit vollfetter Frischkäse, was den Cake sehr kompakt und cremig macht. Wir haben ihn mit Zitrone und Vanille aromatisiert.

Als Boden dienen zermahlene Vollkornguetsli und flüssige Butter, wir bestreichen ihn zusätzlich mit Himbeerkonfi.

Hat jemand Kalorienbombe gesagt? Zuckerfalle? Wir sagen: Einfach göttlich!

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Apfel-Quark-Tartelettes

8:00 Uhr, 23. Dezember 2015

Süsser die Glocken nie klingen: Die Krönung unseres Weihnachtsmenüs.

Zum Dessert backen wir feine Tartelettes mit einem Guetsliboden. Gefüllt werden sie mit Apfelwürfeln und Quarkmasse, zum Schluss toppen wir sie noch mit Knuspermüesli – O Törtchentraum! Lauwarm schmecken sie übrigens am besten.

In diesem Sinne: Frohe Fresstage! ;-)

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Erdnussbutter-Erdbeer-Cookies

8:00 Uhr, 10. Dezember 2015

Juhu, Guetsli! Wir steigen in die Advents-Backstube.

Für dieses Gebäck haben wir uns vom berühmten nordamerikanischen PB & J-Sandwich inspirieren lassen und Cookies mit Erdnussbutter und Erdbeerkonfi kreiert. Schliesslich ist ja bald Weihnachten.

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Zitronenthymian-Guetsli

8:00 Uhr, 09. Juli 2015

Gluschtige Guetsli, verfeinert mit Zitronenthymian.

Guetsli schmecken ja nicht nur an Weihnachten. Wenn man diesen Sablés aus Mürbeteig Zitronenthymian vom eigenen Balkon zugibt, erhält man die perfekten Sommerguetsli.

Wenn man dann auf dem Balkon sitzt, mit einem Espresso in der Hand das Treiben auf der Strasse oder einfach nur den Horizont beobachtet und in das butterzarte Gebäck beisst, ist das durchaus ein Moment der absoluten Harmonie. Zen in der Kunst des Balkongärtnerns, sozusagen.

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Glücksguetsli

8:00 Uhr, 10. Februar 2015

Blumen zum Valentinstag? Wie langweilig! Wir haben drei kulinarische Überraschungen ausgeheckt, die den Tag der Liebenden versüssen.

Zunächst backen wir Glückskekse – ein Brauch, der ursprünglich aus Japan stammt, aber erst in den chinesischen Restaurants San Franciscos seinen Durchbruch erlangte. Klingt kompliziert, ist aber so.

Um es gleich mit einer Weisheit vorwegzunehmen: Übung macht den Meister. Die Zubereitung gelingt vielleicht nicht beim ersten Guetsli.

Kommen wir nun zum Kern der Sache, der Botschaft. Hier dürft ihr euch mit Liebesbekundungen austoben. Oder, wer es dramatischer mag, kann auch Konfuzius zitieren: ‚Die Liebe ist das Gewürz des Lebens. Sie kann es versüssen, aber auch versalzen‘.

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Pfeffernüsse

9:00 Uhr, 04. Dezember 2014

Köstliche Kugeln mit Tannenhonig, exotisch gewürzt – unser Gruss an den Samichlaus.

Der heilige Nikolaus kommt ja am Samstag vorbei, und da wollen wir nicht mit leeren Händen dastehen. Also haben wir dieses lebkuchenartige Adventsgebäck vorbereitet. Mit Zuckerglasur und Gewürzen aus dem Morgenland.

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