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Erdnuss-Zimt-Nougat

8:00 Uhr, 06. Dezember 2016

Heute kommt der Samichlaus und wir könnten wetten, er bringt unter anderem Erdnüsse mit. Bloss, was fängt man mit ihnen an?

Natürlich kann man Erdnüsse einfach so essen, und wir wollen dem Samichlaus auch keinesfalls zu nahe treten, aber ein bisschen langweilig ist das schon, oder?

Also haben wir in der Blogküche den Samichlaussack geleert und uns überlegt, wie die Erdnüsse süss veredelt werden können.

Hmmm – natürlich mit Nougat!

Die Erdnüsse werden geschält und geröstet und unter eine Masse aus caramelisiertem Zucker, geschlagenem Eiweiss, Zimt, Akazienhonig und etwas Orangenblütenwasser gemischt.

Ausgekühlt und in Rechtecke geschnitten, ergibt das weisse, weiche Nougatstücke mit orientalischer Note.

Wir sind sicher, auch der Samichlaus fände daran seinen Gefallen.

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Som Tam

8:00 Uhr, 19. Juli 2016

Thai Lunch: Wir machen einen Trip nach Südostasien und kochen Streetfood zum Zmittag.

Wer schon mal in Thailand war, wurde bestimmt auch vom verführerischen Geruch der unzähligen Strassenküchen angelockt. Viele Gerichte, die dort frisch zubereitet werden, eignen sich bestens als leichter Lunch für den Sommer. Wir haben uns drei herausgepickt.

Den Anfang macht ein Klassiker der thailändischen Küche: Som Tam, hierzulande besser bekannt als Papayasalat. Diese Übersetzung greift allerdings zu kurz. Der thailändische Name bezieht sich auf die Art der Zubereitung im Mörser (Tam), und Som heisst sauer. Der Salat muss also nicht zwingend grüne Papaya enthalten, es gibt unzählige Varianten davon. Gleichwohl ist der Papaya salad ein weit verbreitetes und beliebtes Gericht.

Wir haben uns am Stil der zentralthailändischen Zubereitung rund um Bangkok orientiert. Wie bei so vielen Gerichten aus Thailand geht ohne Palmzucker, Limettensaft, Fischsauce und Chili nichts. Sie schaffen eine Ausgewogenheit zwischen süss, sauer, salzig und scharf, die seinesgleichen sucht.

Traditionell wird Som Tam übrigens in einem Mörser aus Holz zubereitet, damit sich die Aromen aller Zutaten perfekt verbinden, der Salat aber dennoch knackig bleibt. In Strassenküchen kann man dabei zusehen, die gewünschte Schärfe mitteilen und den Papayasalat im Plastiksack mitnehmen. Bleibt allerdings die Frage, wie der gegessen werden soll ;-)

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Chinakohl-Ananas-Salat mit Zitronengras

8:00 Uhr, 23. Februar 2016

Wohlriechendes Würzkraut: Zitronengras verschafft verschiedensten Gerichten ein fruchtiges und blumiges Aroma.

Die schilfartige Pflanze hat mit Zitronen nichts am Hut, Zitronengras gehört wie Reis, Weizen und Mais zur Familie der Süssgräser. Den Namen verdankt es seinem zitrusartigen Duft, den das ätherische Öl Citral verströmt und das deshalb oft in Parfüms verwendet wird.

In Südostasien gehört Lemongras zu den beliebtesten Gewürzpflanzen, es erfrischt Kokosmilch-Curries und Bouillonsuppen, seine liebliche Rosennote bereichert Fisch und Geflügel. Oder Tee. Ganz gerne werden die grün-weissen Stängel in Vietnam und Thailand auch als Spiesse für den Grill gebraucht.

Und wenn wir schon gerade in Asien sind, haben wir uns für diese Woche auch dort inspirieren lassen. Als Erstes haben wir eine vegetarische Vorspeise ausgetüftelt: Einen Salat aus Chinakohl, Baby-Ananas und Erdnüssen, der mit gehacktem Zitronengras und Chili abgerundet wird.

Übrigens: Obwohl die Citronella eher in tropischen Gebieten heimisch ist, lassen sich deren Triebe aus dem Supermarkt ziemlich einfach auf dem Balkon vermehren.

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Caramel-Erdnuss-Schnitten

8:00 Uhr, 14. Januar 2016

Snickers selber machen – und der Hunger ist gegessen.

Zugegeben, ein nicht ganz unaufwendiges Projekt. Doch es lohnt sich! Frisch zubereitet schmeckt der Riegel um Welten besser als aus der braunen Plastikfolie.

Es ist eine Liebeserklärung in drei Akten: Feinste Bitterschokolade, eine cremige Schicht mit Erdnussbutter und goldgelbes Caramel – geschichtetes Glück für Schleckmäuler.

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Penja-Pfeffer-Lachs mit Papayasalat

8:00 Uhr, 27. Oktober 2015

Gepfefferte Gerichte: Wir kochen diese Woche mit den pikanten Früchten des Pfefferstrauchs.

Die Redewendung «Geh hin, wo der Pfeffer wächst» kommt nicht von ungefähr. Die Hauptanbaugebiete der Kletterpflanze liegen in Südostasien, Indien und Brasilien – gute Adressen also, wenn man sich jemanden weit weg wünscht.

Die hierzulande bekannteste Art ist der Piper nigrum, der schwarze Pfeffer. Dessen Name verwirrt allerdings, tritt er doch je nach Verarbeitung auch rot, grün oder weiss in Erscheinung. Beim weissen Pfeffer zum Beispiel werden die Beeren vom Fruchtfleisch befreit.

Letzterer bereichert unser erstes Rezept. Um dem Namen dieses Blogs gerecht zu werden, haben wir unser Trüffelschwein losgeschickt – es ist im kamerunischen Penja-Tal fündig geworden, wo eine der seltensten Pfefferpflanzen wächst.

Weisser Penja-Pfeffer ist sehr aromatisch und besitzt eine runde Schärfe, was ihn zum idealen Begleiter für Fisch macht. Wir haben damit gebratene Lachsfilets gewürzt. Dazu gibts als erfrischenden Kontrast Som Tam, den thailändischen Papayasalat.

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Weisse Spargeln mit Granatapfel-Gremolata

8:00 Uhr, 19. Mai 2015

Wir experimentieren diese Woche in der Blogküche mit Spargeln. Wieder einmal. Und das aus gutem Grund.

Spargeln sind ein Phänomen. Die delikaten Stangen gehören zu einem erlesenen Kreis von Lebensmitteln, deren kurze Saison wir mehr oder weniger respektieren. Und uns jeden Frühling wieder darauf freuen.

Oder, wie es der Foodjournalist Christian Seiler in seiner Kolumne neulich treffend formulierte : ‹Spargel, Leute, ist das Memento mori des Gemüsesektors.›

Aus diesem Grund räumen wir diesem Gemüse in unserem Blog auch einen exklusiven Platz ein. Von Anfang an gab es hier in jedem Frühjahr eine ganze Rezeptstrecke dazu. Und anscheinend habt ihr auch nichts dagegen: Bei jedem Voting wurden die Spargeln mit grosser Zustimmung durchgewunken.

Aber genug geredet, auf gehts zum vierten Streich!

Wir beginnen mit einer Vorspeise aus weissen Spargeln. Diese werden gekocht, dann in Knoblauchbutter geschwenkt und mit einer exotischen Gremolata serviert.

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Rindshuftmedaillons mit Teriyaki-Butter-Sauce

9:00 Uhr, 11. März 2015

Vorsicht, Glücksgefühle! Sous-vide gegartes Fleisch zergeht auf der Zunge. Zum Beispiel rosa Rindshuft.

Die Rindsmedaillons werden zunächst mit japanischer Teriyakisauce, Knoblauch und Thymian im Vakuumbeutel mariniert, dann lassen wir sie in 60 °C heissem Wasser ziehen.

Aber das ist noch nicht alles: Wir überbacken die Steaks anschliessend im Ofen mit Nuss-Streuseln und zaubern aus der Marinade eine Sauce. So. Und als Beilage können wir uns feine Nudeln oder einen sämigen Risotto vorstellen.

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Asiatische Sommerrollen mit Crevetten

8:00 Uhr, 22. Juli 2014

Wir veranstalten diese Woche eine Pool Party und servieren kleine Nettigkeiten, die grosse Wellen schlagen.

Den Anfang machen asiatische Sommerrollen. Dazu wickeln wir Crevetten und Gurkenstäbchen zusammen mit Ingwer, Minze und gehackten Erdnüssen in Reisblätter. Damit die Häppchen nicht auf dem Trockenen sitzen, tunken wir sie in eine Sauce aus Limettensaft, Chili und Sojasauce.

Für die vegetarischen (oder gar veganen) Gäste kreieren wir eine Variante, bei der wir die Crevetten durch Rüebli und Lattich ersetzen.

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Avocadosauce und Erdnusssauce

8:00 Uhr, 11. Dezember 2013

Sucht ihr weitere Dip-Rezepte, um euer Fondue chinoise in ein gelungenes Festmahl zu verwandeln?

Rezepte (PDF)

Bitteschön: Einmal Avocadocreme mit Joghurt und Limette (Variante Guacamole), einmal Erdnuss-Dip mit Kokosmilch und Chili (Version Satay).

Erdnuss-Schokoladen-Sterne

8:00 Uhr, 04. Dezember 2013

Weiter gehts mit den Guetsli aus der weihnachtlichen Backstube: Heute holen wir für euch Erdnussbutter-Sterne vom Himmel, überzogen mit dunkler Schokolade und verziert mit Nonpareilles.

Rezept (PDF)

Gurken-Minze-Salat mit Satayspiesschen

8:00 Uhr, 23. Mai 2013

Feuerwerk der Aromen! Dieser Salat mit Gurken, Minze, Papaya, Erdnüssen und Granatapfelkernen ist eine wahre Geschmacksbombe. Dazu gibts südostasiatisch marinierte Pouletspiesschen.

Rezept (PDF)

Der Begriff ‹Satay› wird hierzulande meist mit der thailändischen Sataysauce in Verbindung gebracht, bezeichnet aber allgemein ein südostasiatisches Grillgericht auf Bambus- oder Holzspiesschen, das mit unterschiedlichem Grillgut und verschiedenen Saucen oder Beilagen zubereitet wird.