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Das Trüffelschwein hat ausgeschnüffelt

10:00 Uhr, 15. Januar 2017

Nach 888 Beiträgen schicken wir unser Haustier schweren Herzens in den wohlverdienten Ruhestand.

Sorry we're closed

Liebe Leser, geschätzte Hobbyköche

Fast fünf Jahre lang haben wir diesen Blog nun mit Rezepten und kulinarischen Geschichten gefüttert. Das hat uns grossen Spass gemacht, wir durften hier viele neue Menschen treffen und haben auch einiges dazugelernt.

Das Trüffelschwein hat aber auch einige graue Haare abbekommen und etwas zugenommen. Deshalb haben wir uns entschieden, dessen Riecher in Zukunft zu schonen und es in Freiheit zu entlassen, wo es nun tun darf, was es am liebsten macht: durch die Wälder holzen und sich im Dreck suhlen.

Wer uns kennt, weiss natürlich, dass wir ohne Stabmixer, Kochtöpfe und Gewürzmühlen schnell schlecht gelaunt sind. Deshalb, es sei an dieser Stelle schon verraten und versprochen: Wir sind bereits mit Herzblut an einem neuen Projekt, bei dem hoffentlich auch ihr wieder mit dabei seid.

Danke für alles, ihr hört von uns.

Mango-Charlotte

8:00 Uhr, 28. Dezember 2016

Wir verabschieden das Jahr mit einem lauten Knall und zünden eine Dessertbombe.

Schon bald kommt wieder der Januar, jene Zeit also, in der das schlechte Gewissen an uns nagt und wir uns zu möglichst kalorienarmem Essen durchringen.

Glücklicherweise ist es aber noch nicht ganz so weit. Zuerst kommt ja noch der Silvester! Und für das Jahresende haben wir uns eine fette Süssspeise einfallen lassen, eine Dessertbombe sondergleichen.

Die Charlotte ist ein Klassiker, der etwas in Vergessenheit geraten ist. Schade eigentlich, denn das Dessert aus Biskuit und Creme ist Hingucker und Festschmaus zugleich. Zumal wir die Biskuitschnecken und die Quarkcreme mit Mangopüree veredelt haben.

Also, haut noch mal richtig rein, man weiss ja nie, was das neue Jahr so alles mit sich bringt.

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Pochiertes Kräuter-Filet mit Avocadocreme

8:00 Uhr, 21. Dezember 2016

Das Schweinsfilet feiert im Dezember Hochkonjunktur. Es muss aber nicht immer Filet im Teig sein.

Verfechter der Nose to tail-Philosophie mögen damit hadern, aber es schleckt keine Geiss weg: Der Verkauf von Schweinsfilet steigt während der Weihnachtszeit jeweils ins Unermessliche. Aber hey: Schliesslich feiert man nicht alle Tage Weihnachten!

Dass man mit Schweinsfilet noch andere Sachen zubereiten kann als das klassische Filet im Teig, wollen wir euch heute zeigen (auch wenn dagegen natürlich nichts einzuwenden ist). Wir haben damit eine festliche Vorspeise kreiert.

Das Edelstück vom Schwein wird mit Kräuteröl bestrichen, in Klarsichtfolie gepackt und pochiert, wodurch das Fleisch besonders zart wird. Tranchiert, mit Avocadocreme und Brunnenkresse angerichtet, entsteht daraus ein Schweinscarpaccio, das sich perfekt als Einstieg für ein Weihnachtsmenü eignet.

Ganz praktisch daran: Die Creme und das Filet lassen sich vorbereiten, sodass man das Fleisch kurz vor dem Essen nur noch aufschneiden muss.

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Nuss-Rhomben mit Kaffeefüllung

8:00 Uhr, 14. Dezember 2016

Alle Jahre wieder: die Weihnachtsbäckerei! Heuer gibts süsse kleine Sandwiches.

Die Zeit ist reif, in der Weihnachtsbackstube den Ofen anzuwerfen. Wer auf der Suche nach neuen Guetzli-Rezepten ist und gerne Kaffee trinkt, dem könnte dieses Gebäck ganz gut gefallen.

Wir haben einen Teig mit gemahlenen Haselnüssen und Kardamom hergestellt, der nach dem Backen eine mürbe und leicht knusprige Konsistenz hat.

Die Füllung mit der argentinischen Milchkonfi Dulce de leche und Espresso sowie das Bestäuben mit Kakaopulver macht aus den Guetsli eine Art internationalen Cappuccino zum Essen – Kaffee und Kardamom sind eine beliebte Kombination in Nordafrika.

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Erdnuss-Zimt-Nougat

8:00 Uhr, 06. Dezember 2016

Heute kommt der Samichlaus und wir könnten wetten, er bringt unter anderem Erdnüsse mit. Bloss, was fängt man mit ihnen an?

Natürlich kann man Erdnüsse einfach so essen, und wir wollen dem Samichlaus auch keinesfalls zu nahe treten, aber ein bisschen langweilig ist das schon, oder?

Also haben wir in der Blogküche den Samichlaussack geleert und uns überlegt, wie die Erdnüsse süss veredelt werden können.

Hmmm – natürlich mit Nougat!

Die Erdnüsse werden geschält und geröstet und unter eine Masse aus caramelisiertem Zucker, geschlagenem Eiweiss, Zimt, Akazienhonig und etwas Orangenblütenwasser gemischt.

Ausgekühlt und in Rechtecke geschnitten, ergibt das weisse, weiche Nougatstücke mit orientalischer Note.

Wir sind sicher, auch der Samichlaus fände daran seinen Gefallen.

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Randen-Lamm-Topf mit Honig

8:00 Uhr, 01. Dezember 2016

Süsslich, erdig und tiefrot: Ein Wintereintopf für Randen-Fans.

Wer Randen mag, wird diesen One Pot lieben. Wir haben sie mit Pelati und Honig gegart, hinzu kommt Ingwer, der dem herben Charakter des Eintopfs eine herzhafte Schärfe entgegensetzt. Die gebratenen Streifen vom Lammnierstück sind eine verlockende Zugabe, Vegetarier können sie auch gerne weglassen.

Aber Achtung: Unbedingt mit Baguette servieren, denn die Sauce will man auf gar keinen Fall verschwenden.

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Pikante Kürbis-Pasta

8:00 Uhr, 30. November 2016

Schnelle One-Pot-Teigwaren mit Wintergemüse und Kräutern.

Das ist ein perfektes Gericht für kalte Wintertage, wenn man hungrig und halb durchgefroren nach Hause kommt und es sich in der warmen Stube gemütlich machen will.

Hier kommt die One Pot Pasta ins Spiel: Bouillon aufkochen, Gemüse schneiden und zusammen mit den Teigwaren in den Topf geben, bis die Flüssigkeit eingekocht ist. Fertig!

Wir haben muschelförmige Gnocchi verwendet, bestens dazu geeignet, alle Aromen in sich aufzusaugen. Der Kürbis bringt Süsse, der Peperoncino heizt ein, Knoblauch, Zwiebeln und Thymian sorgen für feine Würze.

Besonders überzeugt hat uns die nicht ganz alltägliche Kombination von Basilikum und Kürbis. Und natürlich durfte auch der gute alte Parmesan nicht fehlen. Alles in allem ein Seelenwärmer sondergleichen!

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Orientalisches Poulet-Pilaw

8:00 Uhr, 29. November 2016

One Pots: Alles aus einem Topf, schnell und einfach.

Das Prinzip ist nicht neu: Man nehme einen Topf, gebe verschiedene Zutaten hinein und lasse den Rest die Hitze erledigen. Unsere Grossmütter hätten es Eintopf genannt. Dennoch löste die US-amerikanische Fernsehköchin Martha Stewart 2013 mit ihrem Rezept für One Pan Pasta einen regelrechten Hype aus.

Der Unterschied liegt vor allem in der Zubereitungszeit: Während es sich bei herkömmlichen Eintöpfen meist um Schmorgerichte handelt, die lange vor sich hin köcheln müssen, stehen One Pots viel schneller auf dem Tisch.

Da wir leider auch nicht immer über alle Zeit der Welt verfügen, haben wir in der Blogküche nun ebenfalls Rezepte ausgetüftelt, die der One-Pot-Methode folgen.

Heute servieren wir euch ein Pilaw aus dem Ofen. Das orientalische Reisgericht wird mit Datteln zubereitet, was ihm eine leichte Süsse verleiht. Hinzu kommen Kichererbsen, Safran und marinierte Poulet-Minifilets – alles aus einem Topf und in 20 Minuten gar.

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Apple Pie mit Zimt und Vanille

8:00 Uhr, 24. November 2016

American Pie: Ein Thanksgiving-Dessert, das spielend zum Seelenfutter taugt.

Zum Apfelkuchen pflegen die Amerikaner eine innige Beziehung. Im vergangenen Jahrhundert wurde er zu einem Symbol ihres Nationalstolzes. «For Mom and apple pie» war eine oft gehörte Antwort amerikanischer Soldaten, als sie gefragt wurden, warum sie in den 2. Weltkrieg zögen. Und die Redewendung «as American as apple pie» bezeichnet schlichtweg etwas typisch Amerikanisches.

Kein Wunder also, dass der gedeckte Kuchen als klassisches Dessert zum Thanksgiving-Fest serviert wird. Wir haben auch einen gebacken.

Besonders daran ist, dass die Äpfel zwischen den Teigdeckeln im eigenen Dampf gegart werden, was die süss-saure Füllung mit Vanille und Zimt sehr saftig macht.

Am besten isst man den Apple Pie lauwarm mit einer Kugel Vanilleglace oder geschlagenem Rahm – bestes Seelenfutter aus Übersee!

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Rosenkohlsalat mit Speck

8:00 Uhr, 23. November 2016

Eine überraschende Thanksgiving-Beilage aus Wintergemüse. Und Speck.

Wer Rosenkohl nicht mag, dem seien zwei Dinge gesagt: Erstens könnt ihr euch bei den Habsburgern beschweren, denn sie fingen im 16. Jahrhundert an, das Wintergemüse auf dem Gebiet des heutigen Belgiens zu züchten (weshalb die Kohlsorte im Englischen «Brussels sprout» heisst).

Und zweitens: Never give up! Rosenkohl schmeckt je nach Zubereitungsart sehr unterschiedlich. Es braucht etwas Arbeit, um ihn zu rüsten, aber er wird zarter im Geschmack und knackiger in der Konsistenz, als wenn er im Ganzen bis zur Unkenntlichkeit weich gekocht wird.

Wie hier in diesem Salat, den wir mit Schalotten und Speck zubereitet haben (everything tastes better with bacon!). Serviert an einem pikanten Dijon-Curry-Dressing, ist das unsere Variante einer Thanksgiving-Beilage, die sich auch gut als Begleiter eines Sonntagsbratens machen würde.

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Thanksgiving-Sandwich mit Trute und Cranberries

8:00 Uhr, 22. November 2016

Eine Danksagung an die Natur: Wir feiern das Erntedankfest Thanksgiving.

In den USA steht diese Woche ein grosses Fest an. Am vierten Donnerstag im November feiern die Amerikaner mit Familie und Freunden das Erntedankfest Thanksgiving, in dessen Mittelpunkt ein üppiges Abendessen steht.

Unangefochtener Star des Dinners ist ein gefüllter Truthahn, begleitet von einer reichen Auswahl an Beilagen, welche die Natur im Spätherbst hergibt. Natürlich darf auch ein Dessert nicht fehlen.

Wir haben den Blick über den Atlantik gerichtet und uns von diesen Köstlichkeiten inspirieren lassen, um unser eigenes Festessen zusammenzustellen. Dabei herausgekommen sind nicht immer Gerichte, die der Tradition folgen – die aber ganz bestimmt eine grosse Portion Thanksgiving besitzen.

Für unser erstes Rezept haben wir den Turkey in handliche Form gebracht. Nicht das Geflügel wird gefüllt, sondern das Fleisch dient als Füllung für ein saftiges Sandwich mit gebackenem Kürbis und süsslicher Cranberry-Mayonnaise.

Der Hefeteig wurde zweimal gehen gelassen, was das selbstgebackene Brot ausgesprochen luftig und knusprig macht. Und wir haben dem Teig eine klassische Thanksgiving-Zutat beigemengt: Süsskartoffeln.

Jetzt noch die passende Musik streamen, dann reinbeissen und geniessen :-)

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Quitten-Sorbet am Stiel

8:00 Uhr, 17. November 2016

Süss und prickelnd: Quittenglace mit Prosecco am Zimtstiel.

Auch wenn es draussen dieser Tage nicht gerade warm ist: Glace geht immer! Und wenn wir schon dabei sind, verwenden wir dafür eine Frucht, die dem kalten Wetter trotzt: die Quitte. Wir haben damit ein süsses Sorbet zubereitet, bei dem Prosecco für eine prickelnde Säure sorgt.

Dabei haben wir zweimal in die Trickkiste gegriffen. Als Form haben wir hundskommune, leere Puddingbecher eingesetzt, welche dem Glace das Aussehen eines dicken Schleckstängels geben. Und wir haben anstelle von Holz oder Plastik Zimtstangen als Stiele verwendet. Das passt farblich und verleiht dem Quitten-Sorbet vor allem ein zusätzliches Aroma.

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