Laab Gai

8:00 Uhr, 21. Juli 2016

Ein leichter Hackfleischsalat mit jeder Menge Kräutern.

Dieser Salat stammt aus Thailands Nordosten, der Isan genannt wird. Die Küche dieser Region ist stark geprägt von deren angrenzenden Ländern Laos und Kambodscha.

Laab heisst auf Thai so viel wie kleinhacken. Der Salat kann mit Schwein, Ente oder auch Fisch gemacht werden, es gibt zahlreiche Varianten und Zubereitungsarten.

Wir haben uns für Poulet entschieden (Gai). Charakteristisch für den Hackfleischsalat sind die vielen Kräuter, die würzige Sauce und das geröstete Reismehl, das ihm einen wunderbaren Crunch verleiht.

In Thailand wird Laab meist mit Klebreis und rohem Gemüse serviert. Wir haben ihn in kleine Lattichblätter gefüllt, was ein leichtes Zmittag ergibt.

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Tod Man Pla

8:00 Uhr, 20. Juli 2016

Goldbraun frittierte Fisch-Cakes mit selbstgemachter Chilisauce.

Diese Fischküchlein sind ein thailändisches Zmittag vom Feinsten. Weich und würzig, aromatisiert mit roter Currypaste und Kaffirlimettenblatt. Normalerweise wird dafür der Tausenddollarfisch verwendet, ein Räuber aus südostasiatischen Gewässern, wir haben ihn mit Heilbutt ersetzt.

Wer die Vorliebe der Thais für Dips kennt, den mag es nicht erstaunen, dass die Fisch-Cakes an einer pikanten Sauce mit Chili, Galgant (der Thai-Ingwer) und Koriander serviert werden.

Dieses Gericht veranschaulicht übrigens ein Phänomen der thailändischen Küche: Beide Komponenten, Sauce und Cakes, schmecken für sich ganz gut. Aber erst die Kombination macht daraus eine Geschmacksexplosion sondergleichen. Eins plus eins gleich drei, sozusagen.

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Som Tam

8:00 Uhr, 19. Juli 2016

Thai Lunch: Wir machen einen Trip nach Südostasien und kochen Streetfood zum Zmittag.

Wer schon mal in Thailand war, wurde bestimmt auch vom verführerischen Geruch der unzähligen Strassenküchen angelockt. Viele Gerichte, die dort frisch zubereitet werden, eignen sich bestens als leichter Lunch für den Sommer. Wir haben uns drei herausgepickt.

Den Anfang macht ein Klassiker der thailändischen Küche: Som Tam, hierzulande besser bekannt als Papayasalat. Diese Übersetzung greift allerdings zu kurz. Der thailändische Name bezieht sich auf die Art der Zubereitung im Mörser (Tam), und Som heisst sauer. Der Salat muss also nicht zwingend grüne Papaya enthalten, es gibt unzählige Varianten davon. Gleichwohl ist der Papaya salad ein weit verbreitetes und beliebtes Gericht.

Wir haben uns am Stil der zentralthailändischen Zubereitung rund um Bangkok orientiert. Wie bei so vielen Gerichten aus Thailand geht ohne Palmzucker, Limettensaft, Fischsauce und Chili nichts. Sie schaffen eine Ausgewogenheit zwischen süss, sauer, salzig und scharf, die seinesgleichen sucht.

Traditionell wird Som Tam übrigens in einem Mörser aus Holz zubereitet, damit sich die Aromen aller Zutaten perfekt verbinden, der Salat aber dennoch knackig bleibt. In Strassenküchen kann man dabei zusehen, die gewünschte Schärfe mitteilen und den Papayasalat im Plastiksack mitnehmen. Bleibt allerdings die Frage, wie der gegessen werden soll ;-)

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Gipfelgenuss

8:00 Uhr, 14. Juli 2016

Besondere Belohnung: Ein selbstgemachter Nussgipfel.

Nichts ist schöner, als bei der Gipfelrast in einen frisch gebackenen Nussgipfel zu beissen, die Aussicht zu geniessen und sich anschliessend wieder auf den Weg nach unten zu machen.

Das Backwerk aus Hefeteig mit Haselnussfüllung versüsst einem die Abfahrt und belohnt für das mühselige Gestrampel.

Gut, in der Ebene schmeckt der Nussgipfel eigentlich genauso gut ;-)

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Feuer und Flamme für Holz

17:00 Uhr, 13. Juli 2016

Das Projekt Wood Food bringt den Wald auf den Teller. Wir haben dessen Pop-up-Restaurant in einem Zürcher Hinterhof besucht. Es wurde geräuchert, geäschert und verkohlt. Ganz schön heiss!

Wood Food Picknick

Schon etwas frech, uns gleich einen Korb zu geben. Thema des ersten Ganges: Picknick.

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Zweirad-Kartoffelsalat

8:00 Uhr, 13. Juli 2016

Köstlicher Klassiker: Ein sommerleichter Kartoffelsalat zum Mitnehmen.

Zu zweit radelt es sich ja bekanntlich besser. Und wenn dann noch ein gemeinsames Mittagessen auf einer saftigen Wiese ansteht, geht es fast wie von alleine.

Wir haben einen Salat aus neuen Kartoffeln, Jungspinat, Fenchel, Frühlingszwiebeln und Apfel kreiert, an einer leichten Vinaigrette mit Bouillon.

Packt man jetzt noch Landjäger, Käse und Brot mit in den Velokorb, steht einem gelungenen Tête à tret nichts mehr im Weg.

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Strampelstängel

8:00 Uhr, 12. Juli 2016

Tour de Velo: Wir schwingen uns diese Woche aufs Rad und nehmen was zu essen mit.

Das grösste Radrennen der Welt, die Tour de France, macht dieses Jahr auch in der Schweiz halt. Ein guter Anlass, unser Velo ebenfalls zu satteln. Wir fahren aber eher gemächlich hinterher. Schliesslich sind wir ja zum Essen hier. Also haben wir ein Picknick zubereitet, damit es uns auf unserer Zweirad-Tour an nichts fehlt.

Als Erstes haben wir einen Kraftriegel gebacken. Eine geballte Ladung Energie aus Haferflocken, Amaranth, Honig, Chia-Samen und Kokosfett. Der Strampelstängel gibt nicht nur Kraft, er schmeckt auch ziemlich gut.

Einfach in Backpapier einwickeln, in eine Dose füllen und beim nächsten Hungerast sofort auspacken und geniessen.

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Salsiccia-Burger mit gebratenen Zucchetti

8:00 Uhr, 07. Juli 2016

Ein herzhafter Wurstburger aus der Low-Carb-Küche.

Wir haben Burger aus Tessiner Salsicce hergestellt und diese mit Knoblauch, Petersilie, Frühlingszwiebeln und Fenchelsamen gewürzt.

Serviert man diese mit Rucola und gebratenen Zucchettischeiben an Balsamico bianco, erhält man ein Gericht, das arm an Kohlenhydraten und reich an mediterranen Aromen ist. Ein Tessiner Fitnessteller, sozusagen.

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Spaghetti mit Salsiccia

8:00 Uhr, 06. Juli 2016

Schnelle Pasta mit ganz viel Tessin drin.

Wer kurz mal Sonne tanken will, ist mit diesen Spaghetti mehr als gut bedient. Sie stehen in 35 Minuten auf dem Tisch und schmecken verführerisch nach Süden.

Dafür sorgen das aromatische Brät der Salsiccia ticinese, mediterrane Kräuter, frische Tomaten, Knoblauch und ein guter Schluck Weisswein. Versteht sich von selbst, dass wir einen Bianco di Merlot aus dem Tessin entkorkt haben.

So schnell schafft man es nicht mal mit dem neuen Eisenbahntunnel in den südlichsten Schweizer Kanton.

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Scotch Eggs mit Chili-Mayonnaise

8:00 Uhr, 05. Juli 2016

Würzige Wurst: Wir servieren dir diese Woche drei Gerichte mit der Tessiner Salsiccia.

Im Sommer schweift der Blick ja oft gegen Süden. Das ist auch bei uns nicht anders. Aber er schweift gar nicht so weit, sondern findet das Gute schon hinter dem Gotthard, im Tessin. Denn dort stellt der Salumiere eine Tessiner Wurstspezialität her, fein gewürzt mit Muskatnuss und Pfeffer: die Salsiccia. Es handelt sich dabei um eine Schweinsbratwurst, die sich auch für den Grill sehr gut eignet.

Da wir gerne über den Tellerrand hinaus blicken, kombinieren wir die Salsiccia ticinese mit einer britischen Spezialität, den Schottischen Eiern. Ein beliebter Snack, der gerne als Picknick verwendet wird.

Dafür werden gekochte Eier mit Wurstbrät und Paniermehl umhüllt und anschliessend frittiert. Das ergibt knusprige Kugeln mit flüssigem Kern. Wir servieren sie an einer selbstgemachten Mayonnaise mit Chili.

Schottland und das Tessin auf einem Teller – fabelhaft!

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Kirschen-Brownie

8:00 Uhr, 30. Juni 2016

Nur einer, dafür ganz gross: Schokoladen-Brownie mit Kirschen und Mandeln.

Kirschkerne enthalten dasselbe Öl wie Bittermandeln. Dies macht man sich bei Maraschino-Kirschen zunutze, indem man sie unreif in einem Likör aus Saft, Kernen und Blättern der Kirsche einlegt. Dadurch erhalten sie ihr unvergleichliches Marzipanaroma.

Es macht also durchaus Sinn, Kirschen mit Mandeln zu kombinieren. So wie wir in diesem Brownie. Und zu Schokolade passt das Steinobst sowieso. Man denke nur an die Schwarzwälder Kirschtorte.

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Crumpets mit Kirschenkompott

8:00 Uhr, 29. Juni 2016

England und Frankreich in süsser Eintracht, wer hätte das gedacht.

Kirschen und Vanille harmonieren wunderbar. Das wusste schon der französische Meisterkoch Auguste Escoffier, der für Grossbritanniens Queen Victoria zu ihrem Thronjubiläum 1897 die Cherries Jubilee kreierte: Ein Kirschenkompott, mit Kirsch flambiert und auf Vanilleglace serviert.

Wir haben die britisch-französische Verbindung beibehalten und ein neues Dessert erfunden. Das Kirschenkompott haben wir mit Rum und Vanille zubereitet und es zu Crumpets serviert. Das sind dicke, englische Pfannkuchen, die aus Hefeteig gebacken werden.

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