Tarte Tatin mit Melone

8:00 Uhr, 25. August 2016

Gebackene Melonen a là française.

Eine kurze Recherche im Blog brachte zu Tage, dass wir regelrechte Tarte Tatin-Fetischisten sind. Ganze sechs Rezepte finden sich zu dieser französischen Kuchenspezialität. Unter anderem mit Tomaten, Pfirsich und Portwein-Zwiebeln. Scheint uns zu schmecken :-)

Nun also Nummer 7. Mit Melone. Auf Caramelsauce und Melonenschnitze mit Balsamico kommt ein geriebener Kuchenteig. Die Tarte wird kopfüber gebacken und vor dem Servieren gestürzt.

Keine Frage, dass wir hier eine Zuckermelone der Sorte Charantais verwendet haben, deren Hauptanbaugebiet in Frankreich liegt.

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Melonen-Panzanella mit Schweinsfilet

8:00 Uhr, 24. August 2016

Ein Armeleuteessen reich bestückt: Der traditionelle italienische Brotsalat, aufgemotzt mit Melone und Schweinsfilet.

Eine toskanische Hausfrau würde uns ob diesem Rezept wohl an die Gurgel springen. Der Brotsalat Panzanella ist ein typisches Essen der Cucina povera und wurde ursprünglich nur aus eingeweichtem, altem Brot, Zwiebeln, Basilikum sowie Essig, Öl und Salz zubereitet. Mit der Zeit kamen weitere Zutaten dazu, allen voran Tomaten und Gurken.

Dass wir das italienische Sommergericht nun mit Melone und Tranchen vom rosa gebratenen Schweinsfilet ergänzt haben, mag etwas dekadent sein. Aber hey: Der Salat schmeckt wunderbar! ;-)

Wir haben dafür eine Zuckermelone der Sorte Galia verwendet, die unter anderem in Italien angebaut wird.

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Melonen-Gazpacho mit Rohschinken-Chips

8:00 Uhr, 23. August 2016

Mmmh, Melonen! Die süssen, saftigen Riesenbeeren sorgen im Sommer für bunte Abwechslung auf dem Teller.

Dass die Melone wegen ihrer harten Schale auch als Panzerbeere bezeichnet wird, mag zunächst verständlich klingen. Doch ihr entzückendes Inneres will so gar nicht zu schwerem Militärgerät passen. Im Gegenteil: Das Kürbisgewächs bringt süsse Leichtigkeit in die Küche.

Grundsätzlich unterteilt man die Beerenfrüchte in Wasser- und Zuckermelonen. Wir haben uns mit beiden beschäftigt, zuerst mit der grössten unter ihnen.

Vor langer Zeit nutzte man nur die nahrhaften Samen der Wassermelone, da ihre wilde Form sehr bitter schmeckte. Erst als man vor 4000 Jahren anfing, sie zu kultivieren, begann man auch ihr Fruchtfleisch zu essen.

Dieses haben wir zusammen mit Tomaten, Zwiebeln und Weissbrot sowie Essig und Öl püriert, was eine grossartige Gazpacho ergibt. Zumal wir sie mit gebackenem Rohschinken servieren.

Die Kombination von Melonen und Schinken kennt man spätestens seit dem italienischen Vorspeisen-Klassiker Prosciutto e melone. Die fruchtig-salzige Kombination erfrischt so manchen Sommerabend. Hier nun also als kalte Suppe mit knusprigen Chips. Fein.

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Gefüllte Zucchettiblüten mit Ofengemüse

8:00 Uhr, 18. August 2016

Vegetarische Vielfalt: Eine geballte Ladung Gemüse mit Kapernöl.

Bestechend an der Zucchettipflanze ist, dass man sowohl die kolbenförmigen Früchte des Sommergemüses essen kann als auch deren Blüten. Und diese lassen sich prima füllen. Zum Beispiel mit getrockneten Tomaten, Ricotta, Thymian und Rosmarin.

Zusammen mit Kartoffeln, Peperoni, Fenchel und Frühlingszwiebeln haben wir die Zucchetti mit den gefüllten Blüten im Ofen gebacken. Nicht ohne zuvor eine Marinade mit Olivenöl, Kapern und Knoblauch zusammenzumischen, die diesem vegetarischen Festessen eine besondere Würze verleiht.

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Gebackene Auberginen mit Tomaten und Ziegenkäse

8:00 Uhr, 17. August 2016

Eine runde Sache: Feinste Gemüsehäppchen aus dem Ofen.

Heute rücken wir ein Sommergemüse in den Fokus, das in den mediterranen Küchen von Portugal bis Israel unverzichtbar ist: die Aubergine. Das Nachtschattengewächs ist eine regelrechte Verwandlungskünstlerin, je nach Zubereitungsart ändert sich ihr Geschmack und ihre Konsistenz.

Wir haben sie in Scheiben geschnitten und mit Cherrytomaten und Ziegenkäse im Ofen gebacken. Vollendet wir die würzige Beilage mit Olivenöl, Saft und Schale der Zitrone sowie Petersilie und Basilikum.

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Artischockensalat mit pochiertem Ei

8:00 Uhr, 16. August 2016

Wir haben uns einen prall gefüllten Korb mit Sommergemüse geschnappt und vegetarische Gerichte zubereitet.

Der August ist hierzulande einer der ertragreichsten Monate, was Gemüse betrifft. Tomaten, Auberginen, Fenchel, Zucchetti, Peperoni und Artischocken – alle liegen sie nun bunt nebeneinander in den Auslagen. Die Sommergemüse sorgen für gesunde Abwechslung auf dem Teller und bringen immer etwas Sonne mit, selbst wenn die Wetteraussichten alles andere als rosig sind.

Zunächst haben wir uns mit einer Pflanze beschäftigt, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt: der Artischocke. Die Blüte einer Distelart gibt es in grosser und kleiner Ausführung, wir haben für unseren Salat letztere verwendet – sie sind etwas weniger störrisch beim Schälen.

Die blanchierten Artischocken werden mit Radieschen knackig gebraten und mit einem Zitronen-Minze-Dressing verfeinert. Serviert mit gerösteten Pinienkernen und pochiertem Ei, ergibt das eine aussergewöhnliche vegetarische Vorspeise.

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Gelato al limone

8:00 Uhr, 11. August 2016

Süss, sauer, cremig: Selbstgemachte Zitronenglace mit Mascarpone.

Wenn man die Schlangen betrachtet, die sich während der Ferienzeit vor Italiens Gelaterie bilden, könnte man meinen, die Touristen seien nur aus einem Grund hierher gereist: wegen der Glace (Mama, ich will ein Eis!). Die silbernen Behälter mit farbenfrohem Inhalt begeistern einen von klein auf bis ins hohe Alter.

Aber auch die Italiener selbst sind den Schleckereien durchaus nicht abgeneigt, gelten doch ihre Eismeister als weltweit die besten – je nach Betrachtungsweise.

Wir haben eine Rahmglace mit Saft und Schale der Zitrone zubereitet. Die Südfrucht verkörpert Italiens Küche wie keine andere. Und der untergerührte Mascarpone macht die Glace besonders cremig – Dolcefarniente in seiner reinsten Form.

Viele weitere Rezepte und Geschichten mit Italianità findet ihr übrigens in der neuen Spezialausgabe der Saisonküche. Schaut doch mal rein!

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Panino con prosciutto crudo

8:00 Uhr, 10. August 2016

Sandwich auf Italienisch: Knusprige Brote mit Tricolore-Füllung.

Panini sind der perfekte Begleiter für den Strand. Oder ein geeigneter Lunch im Schatten eines Cafés. In Italien kriegt man sie an beinahe jeder Ecke, oft heiss aufgetischt.

Wir haben Ciabatte verwendet und sie mit einer bunten Mischung aus getrockneten Tomaten, Basilikum, Mozzarella, Rohschinken und Rucola gefüllt. Grün, weiss und rot, versteht sich. Und dann ab in den Grill damit.

Das ergibt ein würziges, saftiges und knuspriges Sandwich all’italiana.

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Fritto misto di pesce e verdure

8:00 Uhr, 09. August 2016

Feierlaune im Ferragosto: In Italien gibt man sich derzeit dem Dolcefarniente hin. Wir ehren unsere südlichen Nachbarn mit Rezepten, die Ferienstimmung verbreiten.

Der Ferragosto ist den Italienern heilig. In den Wochen um den 15. August wird alles liegengelassen. Raus aus der glühenden Hitze der Stadt und ab an die Küste oder in die Berge der Heimat.

Für uns Grund genug, die Reise gleich mitzumachen und diese Woche drei Gerichte zu servieren, die für Ferien in Italien stehen und ans süsse Nichtstun erinnern.

Frischer Fisch und Meeresfrüchte gehören bestimmt dazu. Also haben wir ein Fritto misto zubereitet. Mit Pulpo, Crevetten, Sardellen und Calamari. Und Gemüse. Alles goldbraun frittiert und mit einigen Spritzern Zitronensaft beträufelt.

Eine einfache Vorspeise, die sich bestens dafür eignet, die Stimmung von Sonne und Meer einzufangen und das Fernweh zu stillen.

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Coupe Romanoff

8:00 Uhr, 04. August 2016

Fruchtig, erfrischend, fein: Ein Dessert, wie es auf jeder Sommerkarte steht.

Oftmals setzt man sich ja nachmittags in die Gartenbeiz, um einen Coup gegen die Vernunft zu landen und einen ganzen Coupe zu verdrücken.

Ein Klassiker unter ihnen ist der Coupe Romanoff: Ein sommerlicher Eisbecher mit Vanilleglace, frischen Erdbeeren, Limette und Minze – geschmacklich genauso harmonisch wie das Gefühl, welches sich spätestens nach dem letzten Löffel einstellt.

Dass da noch eine ordentliche Portion Rahm draufkommt, versteht sich von selbst.

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Roastbeef mit Tatarsauce und Pommes frites

8:00 Uhr, 03. August 2016

Die heilige Dreifaltigkeit der Gartenbeiz: Rosa Rindfleisch, knusprige Pommes und eine cremige Sauce.

Eigentlich ein Lieblingsessen der Briten, findet sich das im Ganzen gebratene Zwischenrippenstück vom Rind meist auch auf Sommerkarten von hiesigen Gartenbeizen.

Das tranchierte Fleisch wird zusammen mit selbstgemachten Pommes frites und einer Tatarsauce mit Crème fraîche, Essiggurken und Kräutern serviert.

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Wurst-Käse-Salat

8:00 Uhr, 02. August 2016

Wir haben Gartenbeizen besucht und uns von deren Klassikern inspirieren lassen.

Wurst-Käse-Salat

Wenn man auf einem Plastikstuhl unter Bäumen sitzt (die Menage mit Aromat und Maggi vor sich wie ein guter alter Freund) und die Sommerkarte studiert, fällt eines auf: Es gibt Gerichte, die sind von Thun über Baden bis Wil immer anzutreffen. Als gäbe es eine geheime Absprache zwischen den Rössli, Löwen und Bären hierzulande. Wir haben uns drei von ihnen herausgepickt.

Das wohl berühmteste Gartenbeiz-Gericht ist der Wurst-Käse-Salat. Ein währschafter Klassiker, der in unserer Auswahl keinesfalls fehlen darf. Immer wird er anders zubereitet, den lokalen Vorlieben entsprechend. Welcher Käse? Cervelas oder Lyoner? Mit Pommes frites? Bürli? Die Sauce? Mit der überregionalen Einigkeit ist es nun vorbei.

Wir haben uns für eine Variante mit Cervelas, Frühlingszwiebeln, Bergkäse, Essiggurken und Radieschen entschieden. Die Sauce kommt mit grobkörnigem Senf und Kräutern leicht daher, die Garnitur besteht einzig aus Gänseblümchen. Und dazu gibts – gar nichts. Ein Wurst-Käse-Salat braucht keinen Begleiter. Ausser vielleicht ein kühles Bier.

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