Randen-Lamm-Topf mit Honig

8:00 Uhr, 01. Dezember 2016

Süsslich, erdig und tiefrot: Ein Wintereintopf für Randen-Fans.

Wer Randen mag, wird diesen One Pot lieben. Wir haben sie mit Pelati und Honig gegart, hinzu kommt Ingwer, der dem herben Charakter des Eintopfs eine herzhafte Schärfe entgegensetzt. Die gebratenen Streifen vom Lammnierstück sind eine verlockende Zugabe, Vegetarier können sie auch gerne weglassen.

Aber Achtung: Unbedingt mit Baguette servieren, denn die Sauce will man auf gar keinen Fall verschwenden.

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Pikante Kürbis-Pasta

8:00 Uhr, 30. November 2016

Schnelle One-Pot-Teigwaren mit Wintergemüse und Kräutern.

Das ist ein perfektes Gericht für kalte Wintertage, wenn man hungrig und halb durchgefroren nach Hause kommt und es sich in der warmen Stube gemütlich machen will.

Hier kommt die One Pot Pasta ins Spiel: Bouillon aufkochen, Gemüse schneiden und zusammen mit den Teigwaren in den Topf geben, bis die Flüssigkeit eingekocht ist. Fertig!

Wir haben muschelförmige Gnocchi verwendet, bestens dazu geeignet, alle Aromen in sich aufzusaugen. Der Kürbis bringt Süsse, der Peperoncino heizt ein, Knoblauch, Zwiebeln und Thymian sorgen für feine Würze.

Besonders überzeugt hat uns die nicht ganz alltägliche Kombination von Basilikum und Kürbis. Und natürlich durfte auch der gute alte Parmesan nicht fehlen. Alles in allem ein Seelenwärmer sondergleichen!

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Orientalisches Poulet-Pilaw

8:00 Uhr, 29. November 2016

One Pots: Alles aus einem Topf, schnell und einfach.

Das Prinzip ist nicht neu: Man nehme einen Topf, gebe verschiedene Zutaten hinein und lasse den Rest die Hitze erledigen. Unsere Grossmütter hätten es Eintopf genannt. Dennoch löste die US-amerikanische Fernsehköchin Martha Stewart 2013 mit ihrem Rezept für One Pan Pasta einen regelrechten Hype aus.

Der Unterschied liegt vor allem in der Zubereitungszeit: Während es sich bei herkömmlichen Eintöpfen meist um Schmorgerichte handelt, die lange vor sich hin köcheln müssen, stehen One Pots viel schneller auf dem Tisch.

Da wir leider auch nicht immer über alle Zeit der Welt verfügen, haben wir in der Blogküche nun ebenfalls Rezepte ausgetüftelt, die der One-Pot-Methode folgen.

Heute servieren wir euch ein Pilaw aus dem Ofen. Das orientalische Reisgericht wird mit Datteln zubereitet, was ihm eine leichte Süsse verleiht. Hinzu kommen Kichererbsen, Safran und marinierte Poulet-Minifilets – alles aus einem Topf und in 20 Minuten gar.

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Apple Pie mit Zimt und Vanille

8:00 Uhr, 24. November 2016

American Pie: Ein Thanksgiving-Dessert, das spielend zum Seelenfutter taugt.

Zum Apfelkuchen pflegen die Amerikaner eine innige Beziehung. Im vergangenen Jahrhundert wurde er zu einem Symbol ihres Nationalstolzes. «For Mom and apple pie» war eine oft gehörte Antwort amerikanischer Soldaten, als sie gefragt wurden, warum sie in den 2. Weltkrieg zögen. Und die Redewendung «as American as apple pie» bezeichnet schlichtweg etwas typisch Amerikanisches.

Kein Wunder also, dass der gedeckte Kuchen als klassisches Dessert zum Thanksgiving-Fest serviert wird. Wir haben auch einen gebacken.

Besonders daran ist, dass die Äpfel zwischen den Teigdeckeln im eigenen Dampf gegart werden, was die süss-saure Füllung mit Vanille und Zimt sehr saftig macht.

Am besten isst man den Apple Pie lauwarm mit einer Kugel Vanilleglace oder geschlagenem Rahm – bestes Seelenfutter aus Übersee!

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Rosenkohlsalat mit Speck

8:00 Uhr, 23. November 2016

Eine überraschende Thanksgiving-Beilage aus Wintergemüse. Und Speck.

Wer Rosenkohl nicht mag, dem seien zwei Dinge gesagt: Erstens könnt ihr euch bei den Habsburgern beschweren, denn sie fingen im 16. Jahrhundert an, das Wintergemüse auf dem Gebiet des heutigen Belgiens zu züchten (weshalb die Kohlsorte im Englischen «Brussels sprout» heisst).

Und zweitens: Never give up! Rosenkohl schmeckt je nach Zubereitungsart sehr unterschiedlich. Es braucht etwas Arbeit, um ihn zu rüsten, aber er wird zarter im Geschmack und knackiger in der Konsistenz, als wenn er im Ganzen bis zur Unkenntlichkeit weich gekocht wird.

Wie hier in diesem Salat, den wir mit Schalotten und Speck zubereitet haben (everything tastes better with bacon!). Serviert an einem pikanten Dijon-Curry-Dressing, ist das unsere Variante einer Thanksgiving-Beilage, die sich auch gut als Begleiter eines Sonntagsbratens machen würde.

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Thanksgiving-Sandwich mit Trute und Cranberries

8:00 Uhr, 22. November 2016

Eine Danksagung an die Natur: Wir feiern das Erntedankfest Thanksgiving.

In den USA steht diese Woche ein grosses Fest an. Am vierten Donnerstag im November feiern die Amerikaner mit Familie und Freunden das Erntedankfest Thanksgiving, in dessen Mittelpunkt ein üppiges Abendessen steht.

Unangefochtener Star des Dinners ist ein gefüllter Truthahn, begleitet von einer reichen Auswahl an Beilagen, welche die Natur im Spätherbst hergibt. Natürlich darf auch ein Dessert nicht fehlen.

Wir haben den Blick über den Atlantik gerichtet und uns von diesen Köstlichkeiten inspirieren lassen, um unser eigenes Festessen zusammenzustellen. Dabei herausgekommen sind nicht immer Gerichte, die der Tradition folgen – die aber ganz bestimmt eine grosse Portion Thanksgiving besitzen.

Für unser erstes Rezept haben wir den Turkey in handliche Form gebracht. Nicht das Geflügel wird gefüllt, sondern das Fleisch dient als Füllung für ein saftiges Sandwich mit gebackenem Kürbis und süsslicher Cranberry-Mayonnaise.

Der Hefeteig wurde zweimal gehen gelassen, was das selbstgebackene Brot ausgesprochen luftig und knusprig macht. Und wir haben dem Teig eine klassische Thanksgiving-Zutat beigemengt: Süsskartoffeln.

Jetzt noch die passende Musik streamen, dann reinbeissen und geniessen :-)

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Quitten-Sorbet am Stiel

8:00 Uhr, 17. November 2016

Süss und prickelnd: Quittenglace mit Prosecco am Zimtstiel.

Auch wenn es draussen dieser Tage nicht gerade warm ist: Glace geht immer! Und wenn wir schon dabei sind, verwenden wir dafür eine Frucht, die dem kalten Wetter trotzt: die Quitte. Wir haben damit ein süsses Sorbet zubereitet, bei dem Prosecco für eine prickelnde Säure sorgt.

Dabei haben wir zweimal in die Trickkiste gegriffen. Als Form haben wir hundskommune, leere Puddingbecher eingesetzt, welche dem Glace das Aussehen eines dicken Schleckstängels geben. Und wir haben anstelle von Holz oder Plastik Zimtstangen als Stiele verwendet. Das passt farblich und verleiht dem Quitten-Sorbet vor allem ein zusätzliches Aroma.

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Entenbrust mit Gewürz-Quitten

8:00 Uhr, 16. November 2016

Ein perfektes Paar: Rosa gebratenes Fleisch und goldbraun gebackene Früchte.

Geflügel und Früchte mögen sich gerne, und wenn es sich dabei um Ente und Quitten handelt, passt das ohnehin wie Topf und Deckel. Zumal hier zweierlei Röstaromen kombiniert werden. Zum einen backen wir die Quittenschnitze im Ofen goldbraun. Zum anderen werden die Entenbrüste in der Pfanne rosa gebraten.

Die Sauce kreieren wir aus den Früchten, indem wir Rotwein, Honig, Bratensauce und verschiedene Gewürze beigeben. Der süssliche Wein-Gewürz-Sud harmoniert hervorragend mit dem kräftigen Aroma des Fleischs. Und die noch immer bissfesten Quitten sowieso.

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Quitten-Chutney mit Orange

8:00 Uhr, 15. November 2016

Die Quitte ist eher zickig. Hat man sie aber mal weichgekocht, offenbart sie einem ihre süssen Geheimnisse.

Im rohen Zustand sind Quitten ziemlich ungeniessbar. Ihre Konsistenz ist steinhart und sie schmecken bitter. Nichts deutet darauf hin, warum man die goldgelbe Frucht auch «Honigapfel» nennt.

Es braucht schon etwas Geduld, bis sie ihren Charme zeigt. Zunächst muss man den bitteren Flaum entfernen, dann wird sie gekocht. Erst dann gibt die Quitte ihre süssen Eigenschaften preis, für die sich der Zeitaufwand aber allemal lohnt.

Denn sie lässt sich nicht nur klassisch zu Konfi oder Schnaps verarbeiten, man kann sie in der Küche sehr vielseitig kombinieren. Hier zum Beispiel gepaart mit Orange als Chutney mit indischem Einschlag: fruchtig, süss-sauer und leicht pikant. Passt wunderbar zu rezentem Käse oder gebratenem Fleisch.

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Weisse Schokoladen-Cookies

8:00 Uhr, 10. November 2016

Frisch aus dem Ofen: Grosse Guetsli, knusprig gebacken mit weisser Schokolade.

Chocolate Chip Cookies, grosse Guetsli mit Schokoladenstückchen, sind ein Klassiker aus den Backstuben der USA. Traditionell werden sie mit Milchschokolade zubereitet, wir haben eine Variante mit weisser Schokolade kreiert.

Dazu wird ein Teig mit viel Butter und noch mehr Zucker hergestellt, in den die gehackte Schokolade kommt. Eine Prise Salz und etwas Zitrone verstärken das caramelartige Aroma, das im Ofen entsteht, und sorgen für zusätzliche Geschmacksnoten.

Sehr praktisch: Die Teigkugeln, welche sich beim Backen von alleine zu Cookies formen, kann man ohne Weiteres einfrieren. So hat man immer ofenfrisches Gebäck zur Hand, falls jemand spontan vorbeikommt und Lust auf Süsses hat. Oder auch einfach für sich selbst. Für den gemütlichen Abend vor dem Fernseher.

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Weisser Schokoladenlikör mit Rosmarin

8:00 Uhr, 09. November 2016

Gefährlich gut: Eine selbstgemachte süsse Spirituose mit Suchtpotenzial.

Es ist wie so oft bei den Likören: Sie schmecken dermassen süss, dass der Alkohol übertüncht wird und man sich gerne noch ein weiteres Gläschen einschenkt.

Aber aufgepasst! Da ist immerhin hochprozentiger Rum drin. Zubereitet mit weisser Schokolade und etwas Rosmarin, ergibt das ein gefährlich guter Drink. Ganz einfach on the rocks genossen oder als Ergänzung zu einem Dessert, zu Schoggiglace zum Beispiel. Dunkler Schoggiglace natürlich, denn Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.

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Helle Schokoladencreme mit Macadamia

8:00 Uhr, 08. November 2016

Wir sind diese Woche wieder mal süss unterwegs und liefern euch einen Brotaufstrich, einen Likör und Guetsli – alles Rezepte mit Schokolade, die eigentlich gar keine ist.

Weisse Schokolade ist Milchschokolade ohne Kakao. Nachdem man die Früchte des Kakaobaums fermentiert, getrocknet und geröstet hat, werden die Bohnen gemahlen. So erhält man braune Kakaomasse, die für Bitter- und Milchschokolade verwendet wird. Wird sie wiederum gepresst, entsteht Kakaobutter.

Sie ist neben Zucker und Milchpulver der Hauptbestandteil weisser Schokolade. Dass man bei ihrer Herstellung voll und ganz auf den Kakao verzichtet, erklärt einerseits die blassgelbe Farbe und zum anderen die Tatsache, dass sie radikale Schokolade-Fetischisten gar nicht als solche durchgehen lassen.

Und wer hat sie erfunden? Natürlich die Schweizer! Die Nestlé hat sie ab den 30er-Jahren unter dem Namen «Masse Yvoire» unter die Leute gebracht. Ob sich der Name auf die elfenbeinartige Farbe oder auf den weltweit grössten Kakaobohnen-Produzenten, die Elfenbeinküste, bezieht, konnten wir leider nicht in Erfahrung bringen – ist ja auch schon eine ganze Weile her.

Unser erstes Rezept kann durchaus als Verneigung vor einer weltberühmten Nougat-Creme aus Italien interpretiert werden, dem Ferrari unter den süssen Brotaufstrichen: Nutella! Nur, dass wir die Creme mit weisser Schokolade zubereiten. Und mit Vanille. Mit Macadamia- anstelle von Haselnüssen. Und ohne zusätzlichen Zucker.

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